Heinz Goldberg

Heinz Goldberg (* 30. Mai 1891 in Königsberg; † 2. Juli 1969 in Berlin) war ein deutscher Theaterregisseur und Drehbuchautor.

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Leben

Nach Studium und Promotion begann Goldberg 1913 eine Schauspielerlaufbahn am Rhein-Mainischen Verbandstheater in Frankfurt am Main. 1915 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil.

1919 kehrte er am Phantastischen Theater Berlin zur Bühne zurück. 1920 wurde er zusammen mit Emil Berisch Direktor des Neuen Volkstheaters. 1922 ging er als Regisseur an das Renaissance-Theater, 1925 wurde er Regisseur und Dramaturg am Lessingtheater.

1923 schrieb und inszenierte er für den Film die Künstlerbiografie Paganini mit Conrad Veidt als Titelhelden. In den folgenden Jahren beteiligte sich Goldberg als Autor oder Co-Autor an zahlreichen Drehbüchern. Sein Œuvre ist sehr vielgestaltig, neben Komödien und Gruselstorys wie Unheimliche Geschichten verfasste er auch die politisch brisanten Stoffe Dreyfus und 1914, die letzten Tage vor dem Weltbrand.

Wegen seiner jüdischen Herkunft musste er nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 Deutschland verlassen und ging nach Wien. Dort entstand 1936 sein letztes Drehbuch, etwas später emigrierte er nach London.

Filmografie

  • 1931: Arm wie eine Kirchenmaus
  • 1932: Was sagt Onkel Emil dazu?
  • 1932: Lügen auf Rügen
  • 1932: Chauffeur Antoinette
  • 1932: Holzapfel weiß alles
  • 1932: Unheimliche Geschichten
  • 1933: Ein Lied geht um die Welt
  • 1933: Ganovenehre: Ein Film aus der Berliner Unterwelt
  • 1933: Die Blume von Hawaii
  • 1935: Letzte Liebe
  • 1936: Heut′ ist der schönste Tag in meinem Leben[1]
  • 1936: Merijntje Gijzen's Jeugd

Weblinks

Einzelnachweise

  1. „Heut' ist der schönste Tag in meinem Leben!“. In: Neue Freie Presse, 28. Mai 1936, S. 12 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp