Heinz Sichrovsky

Qsicon Fokus2.svg Dieser Artikel wurde auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich bitte an der Diskussion!
Folgendes muss noch verbessert werden: Vollprogramm --AxelHH (Diskussion) 02:11, 13. Jan. 2013 (CET)

Heinz Sichrovsky (* 19. Dezember 1954 in Wien) ist ein österreichischer Kulturjournalist, Moderator und Autor

Leben

Heinz Sichrovsky wurde als Sohn einer Ärztin und eines Mathematikprofessors in Wien geboren, besuchte ein Humanistisches Gymnasium, studierte an der Wiener Universität Literaturwissenschaft mit musikwissenschaftlichem Konnex und arbeitete als Studienassistent am Institut für Germanistik. Während der Arbeit an seiner Dissertation „Die Texte zu den Liedern Franz Schuberts“ fand er das Schubert-Lied „Lebenstraum“. Das Studium brach er ab, um Theaterkritiker bei der „Arbeiter Zeitung“ zu werden. 1985 wechselte er zum Monatsmagazin „Basta“ und führte dort u. a. die letzten Interviews mit Helmut Qualtinger und Thomas Bernhard (in Zusammenarbeit mit Conny Bischofberger).

1987 wurde er erster Theaterkritiker der „Kronenzeitung“ und schrieb positive Rezensionen über Thomas Bernhards „Heldenplatz“ und Elfriede Jelineks „Raststätte", die von dem Blatt zuvor kampagneartig skandalisiert worden waren.

Seit 1992 arbeitet Sichrovsky als Gründungschefredakteur und -kulturchef beim Wochenmagazin „News“. Ab 1998 wurde „News“ für mehrere Jahre zu einer Art Plattform für Peter Handke, der sich wegen der Kritik an seiner Haltung im Jugoslawien-Krieg den meisten Medien verweigerte. Ab 2001 gestaltete Sichrovsky zahlreiche öffentliche Künstlergespräche, musik- und literaturwissenschaftliche Veranstaltungsreihen.

Seit 2010 moderiert er das Fernseh-Buchmagazin „Erlesen“, zunächst auf dem Sender TW1, jetzt auf dem Kulturkanal ORF III.

Heinz Sichrovsky ist mit der Kulturjournalistin Dagmar Kaindl verheiratet, die beiden haben zwei Töchter.

Bücher

  • „I wear narrisch“, Jugend & Volk 1988 (gemeinsam mit Edi Finger sen.)
  • „Einblicke – Begegnungen und Porträts“, Jugend & Volk 1990.
  • „Mozart, Mowgli, Sherlock Holmes – Musik und Dichtung der Freimaurer“, erscheint im Frühjahr 2013 bei Löcker.

Einzelnachweise