Helene Kottannerin

Helene Kottannerin (* um 1400; † um 1475) war eine Kammerfrau.

Sie entstammte wohl der kleinadligen Familie Wolfram aus dem Burgenland und dürfte um 1400 geboren worden sein. In erster Ehe war sie mit Péter Szekéles verheiratet. Er war der Bürgermeister von Ödenburg, heutiges Sopron. Als dieser starb (1431), heiratete sie in Wien den Bürger Johann Kottaner. Dieser Ehe entstammten zwei Kinder.

Um 1437 konnte sie eine Stelle am königlichen Hofe erwerben und wurde Erzieherin der zweiten Tochter Albrechts und Elisabeths.

Stephanskrone

Da König Albrecht im Oktober 1439 starb, wurde sie von der damals schwangeren Elisabeth beauftragt aus der Plintenburg (Visegrád), wo damals die streng bewachte Stephanskrone aufbewahrt wurde, diese zu stehlen, was ihr mit einem ungarischen Komplizen in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar 1440 gelang. Damit wollte ihre Herrin die Thronfolge des kurz darauf geborenen Sohnes Ladislaus gewährleisten. Die Erbfolge der Habsburger in Ungarn war damit gesichert.

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