Helene Lauterböck

Helene Lauterböck (* 16. Jänner 1895 in Wien; † 1990) war eine österreichische Schauspielerin.

Nach dem Lyzeum und dem Besuch einer Theaterschule gab sie ihr Debüt 1913 in Olmütz bei einer Aufführung des Stücks Minna von Barnhelm. Weitere Stationen ihrer Bühnenlaufbahn waren Baden bei Wien, die Volksbühne Wien und von 1917 bis 1921 das Wiener Burgtheater. Dann wechselte sie an das Zentraltheater Dresden, wo sie bis zur allgemeinen Theaterschließung 1944 blieb. Ab 1945 spielte sie am Wiener Volkstheater.

Zu ihre Rollen gehörten Elisabeth in Maria Stuart, Kriemhild und Brunhild in Die Nibelungen, Marthe Schwerdtlein in Faust und Lady Milford in Kabale und Liebe. Ab 1934 war Lauterböck auch Filmschauspielerin, vorwiegend in Wiener Filmen. In den 1950er Jahren sah man sie wiederholt als hohe adelige Hofdame in prunkvollen Historienfilmen, unter anderem als Gräfin Sophie Esterházy in den Teilen zwei und drei der Sissi-Trilogie. Für die Spielzeit 1972/1973 erhielt sie den Karl-Skraup-Preis. Helene Lauterböck wurde am 9. April 1990 am Wiener Zentralfriedhof beerdigt. Gr.42C/Reihe10/Nr.22. Sie wurde 95 Jahre alt.

Filmografie

  • 1934: Csibi, der Fratz
  • 1934: Der junge Baron Neuhaus
  • 1934: Nocturno
  • 1935: Kleine Mutti
  • 1935: Es flüstert die Liebe
  • 1936: Hannerl und ihre Liebhaber
  • 1937: Der Mann, von dem man spricht
  • 1937: Florentine
  • 1937: Millionäre
  • 1939: Hotel Sacher
  • 1940: Das jüngste Gericht
  • 1940: Der liebe Augustin

Auszeichnungen

Weblinks