Helmut Haun

Helmut Haun (* 7. April 1919 in Eger; † 2002) war ein deutscher Politiker (GB/BHE, GDP, CDU).

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Haun, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Heimatvertriebener nach Württemberg-Baden kam, war Journalist von Beruf. Er kam nach dem. Später arbeitete er als Ministerialdirigent im Öffentlichen Dienst Baden-Württembergs und war dort zuletzt Staatsbeauftragter für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler. Zudem war er baden-württembergischer Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen und gehörte zeitweise auch dem Bundespräsidium des BdV an.

Politik

Haun engagierte sich zunächst im GB/BHE und wurde 1950 über die Gemeinschaftsliste der Vertriebenenpartei mit der Deutschen Gemeinschaft in den Landtag von Württemberg-Baden gewählt, dem er bis zur Bildung des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg 1952 angehörte. Durch die Fusion des GB/BHE mit der Deutschen Partei kam er zum Fusionsprodukt Gesamtdeutsche Partei, für die er bei der Bundestagswahl 1961 erfolglos im Wahlkreis Tauberbischofsheim und auf der baden-württembergischen Landesliste antrat. Nachdem das Scheitern der GDP offenkundig geworden war, trat er zur CDU über.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952