Helmut Moritz

Helmut Moritz (* 1. November 1933 in Graz) ist ein österreichischer Geodät.

Helmut Moritz studierte 1951 bis 1956 Geodäsie an der Technischen Hochschule Graz und schloss als Diplom-Ingenieur ab. 1959 wurde er in Graz promoviert. von 1958 bis 1964 war er in Graz als Beamter des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen tätig. 1960 wurde er an der Technischen Hochschule Graz habiliitert. Von 1964 bis 1972 war er Professor für Physikalische Geodäsie an der Technischen Universität Berlin, seit 1971 an der Technischen Universität Graz.

Er gilt als der anerkannteste Repräsentant der physikalischen Geodäsie. Seine Forschungsarbeiten haben unter anderem dazu beigetragen, neue Mess- und Rechentechniken zur Beschreibung der Erdfigur zu entwickeln. Damit schuf er jene Voraussetzungen, die für die mit modernsten Satelliten erfolgenden Bestimmungen von Aussehen und Schwerefeld der Erde Voraussetzung sind.

Moritz ist weltweit ausgezeichnet worden und unter anderem Träger der Carl-Friedrich-Gauß-Medaille und der Alexander von Humboldt-Medaille.

Werke

  • mit Weikko A. Heiskanen: Physical Geodesy, 1969
  • Advanced Physical Geodesy, 1980
  • Science, Mind and the Universe. An Introduction to Natural Philosophy, 1995
  • mit Bernhard Hofmann-Wellenhof: Physical Geodesy (Neuauflage), 2005

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