Helmuth Gräff

Helmuth Gräff (* 12. April 1958 in Gars am Kamp) ist akademischer Maler, Graphiker und Dichter.

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Leben und Werk

Helmuth Gräff wurde als Sohn von Rudolf Gräff und der aus Wien-Schwechat stammenden Leopoldine Kimmerl, Urenkelin von Matthias Kimmerl, geboren. Er hat einen Sohn aus erster Ehe. Seit 2003 ist Helmuth Gräff mit Sonja, geb. Egger, verheiratet.

Helmuth Gräff studierte ab 1977 an der Wiener Kunstschule, unter anderen bei Fritz Martinz, ehe er 1979 an der Akademie der bildenden Künste Wien, Meisterklasse für Malerei, u.a. bei Gustav Hessing und Friedensreich Hundertwasser das Studium der Malerei begann. 1983 schloss er sein Studium mit dem Diplom zum Akademischen Maler und Magister Artium ab.[1], weiters erhielt er den 1. Preis der Freunde der Akademie.

Seit 1989 ist er selbständig als Maler, Graphiker und Dichter tätig. Seine Werke befinden sich in vielen Privatsammlungen im In- und Ausland, unter anderem mit über 20 Gemälden in der Sammlung Rudolf Leopold.[2] Helmuth Gräff ist ein sehr vielseitiger Künstler. Seine Werke umfassen Ölbilder, Zeichnungen, Graphiken und Gedichte. Die Themenschwerpunkte liegen in oftmals großformatigen Kompositionen zum „Tibetanisches Totenbuch“ (Bardo Thödröl), genauso wichtig sind ihm Städte- und Landschaftsbilder, Akte, Portraits oder Stillleben. Seine Malreisen führen ihn, in Begleitung seiner Frau Sonja, durch Österreich, nach Italien (Toskana, Umbrien), Südfrankreich und Florida. Der Maler Karl Stark meinte über Gräffs Kunst dass er auf dem besten Wege dahin ist die bewusst gehandhabten Seelen- und Geisteskräfte, die in der Farben- und Formenwelt wirksam sind, wieder mit der Naturerscheinung in Verbindung zu bringen. Weiters habe er die Ansätze, den Aufbruch in die Moderne, vor allem die Revolution von Vincent van Gogh richtig verstanden.[3]

Bibliografie

  • Helmuth Gräff. Edition Thurnhof, Heft No 5, anlässlich der Personalausstellung in der Horner Galerie Thurnhof, 1990, 20 Seiten.
  • Helmuth Gräff, Akt - Landschaft - Allegorie. Edition M wie Kunst in der Bibliothek der Provinz. Verlag für Literatur, Kunst und Musikalien, 2005, 102 Seiten. ISBN 3-85252-645-0
  • Helmuth Gräff, Zwischen den Welten. Dionysisch - Apollinisch - Erde - Wasser - Feuer - Luft. Verlag Bibliothek der Provinz, 2008, 222 Seiten. ISBN 978-3-85252-908-0

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Kurzbiografie auf der Österreichischen Galerie Belvedere
  2. Kleine Zeitung.Helmuth Gräff, "Metamorphosen" - Ölgemälde und Zeichnungen (Oktober 2010)
  3. Helmuth Gräff, Akt - Landschaft - Allegorie. Edition M wie Kunst in der Bibliothek der Provinz. Verlag für Literatur, Kunst und Musikalien, 2005, S. 23