Herbert-Batliner-Europainstitut

Das Herbert-Batliner-Europainstitut hat den Sitz in Salzburg Es widmet sich Schwerpunktmäßig der Erforschung der europäischen Politik, Geschichte und Kultur. Das Institut wurde 1997 gegründet.

Inhaltsverzeichnis

Organisation

Dem Vorstand des Herbert-Batliner-Europainstituts gehören an:

  • Ehrenpräsident: Herbert Batliner
  • Präsident und wissenschaftlicher Leiter: Erhard Busek (Vizekanzler und Bundesminister a.D.)[1]
  • Geschäftsführerin: Claudia Schmidt-Hahn
  • Finanzreferent: Karl Gollegger

Weitere Mitglieder der Generalversammlung sind:

  • Wilfried Haslauer (Landeshauptmann-Stv. in Salzburg)
  • Alois Mock, Ehrenpräsident (Vizekanzler und Bundesminister a.D.)
  • Alois Putz (geschäftsführender Kurator)
  • Michael Rabelsberger (Rechnungsprüfer)
  • Stephan Rößlhuber (Rechnungsprüfer)

Aufgaben

Hauptaufgaben des Herbert-Batliner-Europainstitut sind:

  • Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Fachtagungen,
  • Mitorganisation von Seminare und Symposien,[2]
  • Publikation von Fachbüchern,
  • Vergabe des Kleinstaatenpreises.

Institutsbibliotheken

Das Herbert-Batliner-Europainstitut ist Depositarbibliothek der Vereinten Nationen und des Europarates.[3] Die Bibliotheken sind Mitglied beim Österreichischen Bibliothekenverbund und über das Bibliotheksverwaltungsprogramm ALEPH online abrufbar.

Publikationen des Institutes

Pro Jahr werden vom Herbert-Batliner-Europainstitut Publikationen[4] in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, mit dem Schwerpunkt zur Europäischen Union, unterstützt oder herausgegeben.

Die nachstehend angeführten Publikationen sind eine Auswahl aus den Angaben auf der Webseite des Institutes der letzten drei Jahre:

  • 2010

 Oliver Rathkolb (Hrsg.): How to (Re)Write European History. 1 Auflage. Studienverlag Innsbruck, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-7065-4955-4. (mit Unterstützung des Herbert-Batliner-Europainstituts)

 Wolfram Kaiser, Brigitte Leucht, Michael Gehler (Hrsg): Transnational networks in regional integration: governing Europe, 1945 - 83. 1 Auflage. Palgrave Macmillan, 2010, ISBN 978-0-230-24169-5. (mit Unterstützung des Herbert-Batliner-Europainstituts)

 Wolfram Kaiser, Antonio Varsori (Hrsg.): European Union History, Themes and Debates. 1 Auflage. Palgrave Macmillan, 2010, ISBN 978-0-230232709. (mit Unterstützung des Herbert-Batliner-Europainstituts

  • 2011

 Waldemar Hummer (Hrsg.): Die Finanzkrise aus internationaler und österreichischer Sicht (UT: Vom Rettungspaket für Griechenland zum permanenten Rettungsschirm für den Euro-Raum). 1 Auflage. Studienverlag Innsbruck, Innsbruck 2011, ISBN 978-3-7065-5108-3.

  • 2012

 Claudia Schmidt-Hahn (Hrsg.): Sprache(n) als europäisches Kulturgut (Languages as European Cultural Asset). 1 Auflage. Studienverlag Innsbruck, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7065-5141-0.

Kleinstaatenpreis des Herbert-Batliner-Europainstitut

Der Kleinstaatenpreis wurde von Herbert Batliner geschaffen. Mit diesem Kleinstaatenpreis, der alle zwei Jahre an Personen oder Institutionen vergeben wird, soll der Stellenwert von „Kleinstaaten in den Internationalen Beziehungen und im Völkerrecht der organisierten und nicht-organisierten Staatengemeinschaft“ analysiert und dokumentiert werden.[5].

Einige Preisträger des Kleinstaatenpreis des Herbert-Batliner-Europainstituts:

Siehe auch: Corvinus-Preis

Weblinks

Einzelnachweis

  1. Erhard Busek ist auch Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Institutes und koordiniert als solcher die Umsetzung der Projektideen der Beiratsmitglieder. 1997 - 2005 war Robert Kriechbaumer geschäftsführender Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats
  2. In Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach, dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa und/oder der Universität Innsbruck.
  3. Es ist seit 1999 die einzige Depositarbibliothek der Vereinten Nationen in Österreich. Seit Anfang April 2006 befinden sich die Depositarbibliotheken in der rechtswissenschaftlichen Fakultätsbibliothek der Paris-Lodron-Universität, Salzburg
  4. Lt. Angabe Webseite des Herbert-Batliner-Europainstituts sind dies (Jahr:Anzahl): 2004:3, 2005:5, 2006:5, 2007:4, 2008:5, 2009:5, 2010:3, 2011:2, 2012:1. Insgesamt sollen in den 15 Jahren des Bestehens des Institutes 35 Publikationen präsentiert worden sein. Durchschnittlich daher 2,33 pro Jahr. Abgefragt am 9. Januar 2013.
  5. Zitat lt. Webseite des Herbert-Batliner-Europainstituts.