Herbert Gollini

Herbert Gollini (* 1928[1] in Wien) ist ein österreichischer Orgelbauer.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herbert Gollini wurde 1928 in Wien geboren und studierte in jungen Jahren Orgel bei Anton Heiller an der Wiener Musikakademie.[1] Von Wilhelm Zika im Orgelbau ausgebildet, arbeitete er bis 1960 in dessen Werkstatt. Von 1960 bis 1967 war Gollini bei Gregor Hradetzky beschäftigt, wo er für Disposition, Konstruktion und Intonation der Instrumente verantwortlich war. Durch Gollinis Einfluss erfolgte im Hause Hradetzky der richtungsweisende Übergang zur mechanischen Schleiflade, zum Werkprinzip und zur Intonationsweise mit offenen Pfeifenfüßen. 1971 gründete Gollini schließlich seine eigene Werkstatt in Wien.[1]

Orgeln (Auswahl)

Jahr Ort Kirche Bild Manuale Register Bemerkungen
1974 Wien Reformierte Stadtkirche Ref Stadtk Orgel.jpg II/P Neubau 1974 unter Beibehaltung des Gehäuses von 1901
1980 Königstetten Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. Königstetten - Kirche, Orgel.JPG
1981 Wien Heilig-Geist-Kirche Gollini-Orgel Schmelz 01.jpg II/P 29
1984 Klosterneuburg Martinskirche Martinskirche Klosterneuburg Orgelempore.JPG III/P 32
1984/85 Wien St. Florian Matzleinsdorfer Pfarrkirche 09.JPG II/P 28 Disposition
1987[2] Wien Gumpendorfer Pfarrkirche Chororgel Gumpendorf Gollini.jpg II/P 13 Disposition
1987[1] Hohenems St. Karl GolliniOrgel.JPG III/P 40

Einzelnachweise

  1. a b c d Roman Summereder: Aufbruch der Klänge. Materialien, Bilder, Dokumente zu Orgelreform und Orgelkultur im 20. Jahrhundert. Edition Helbling, Innsbruck 1995, ISBN 3-900590-55-9, S. 319.
  2. Geschichte der Pfarre Gumpendorf auf deren Webpräsenz. Abgerufen am 26. November 2011.

Weblinks

 Commons: Herbert Gollini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien