Herbert Loskott

Herbert Loskott (* 17. Februar 1926 in Wien) ist ein österreichischer Komponist und Heimatforscher.

Loskott besuchte in Wien die Lehrerbildungsanstalt und das Musik-Konservatorium. Anschließend war er in Aigen (Gemeinde Ludweis-Aigen) bei Raabs an der Thaya als Volksschullehrer tätig, zuletzt als Leiter und Oberschulrat. Ab 1972 war Loskott auch am Gymnasium Horn als Musikerzieher tätig und als Musikerzieher der Kirchenmusikschule der Diözese St. Pölten.

Loskott schuf 60 sakrale Kompositionen, darunter 16 Messen, aber auch Heimatlieder und Märsche. Besonders bekannt ist die 1989 uraufgeführte Döllersheimer Messe.

Loskott war durch viele Jahrzehnte als Heimatforscher im Waldviertel tätig. Es liegen von ihm etwa 50 heimatkundliche Artikel vor, aber auch selbständige Veröffentlichungen. Vor allem die Gegend um seinen Wohnort Aigen wurde von ihm gründlich erkundet. Im Jahre 1974 gründete er den Verein zur Erhaltung der Burgruine Kollmitz. Seiner Aktivität ist die Rettung dieser bedeutenden Burganlage zu verdanken.

Am 10. November 2009 wurde Herbert Loskott der Berufstitel „Professor“ verliehen.[1]

Werke

  • Kleiner Führer durch das Erholungsdorf Aigen bei Raabs und die Sommerfrische Kollmitzgraben (1969).
  • Kleine Chronik der Orte Ludweis, Drösiedl und Radessen (1972).

Quellen

  1. http://www.raabs-thaya.gv.at/aktuelles/pressearchiv/337-loskott.html

Weblinks