Herbert Pitlik

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Herbert Pitlik (* 1921) ist ein österreichischer Autor.

Pitlik vertritt in Broschüren, die er im Eigenverlag herausgibt, revisionistische Thesen. Unter anderem gab er eine Broschüre heraus, in der er behauptete, die „Protokolle der Weisen von Zion“ seien eine prophetische Schrift („Die Protokolle der Weisen von Zion nach 100 Jahren“), in einer anderen Schrift kommentierte er die Protokolle der Nürnberger Prozesse und soll hierbei das nationalsozialistische Unrecht geleugnet haben („Eine Spur zur Wahrheit? Der Nürnberger Prozess“).

Im Sommer 2006 wurde er wegen dieser beiden Broschüren der NS-Wiederbetätigung angeklagt; ein Wiener Geschworenengericht sprach ihn am 7. Juli überraschend frei, obwohl sich sein mitangeklagter Verleger, Karl Steinhauser, noch im Prozess antisemitisch geäußert hatte. Die Staatsanwaltschaft hat Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung eingelegt, das Urteil ist daher noch nicht rechtskräftig.[1] [2]

In einer weiteren Broschüre negierte er die in dem Konzentrationslager Majdanek begangenen Verbrechen.

Quellen

  1. http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol-article-detail-page/cn/vol-news-egunz-20060707-054512/dc/tp:vol:oesterreich/ag/tp-apa
  2. http://www.kurier.at/nachrichten/chronik/17360.php