Herbert Wunsch

Herbert Wunsch (* 23. Februar 1917 in Wien; † 24. Dezember 1970 in Wien) war ein österreichischer Tischtennisspieler. Während Österreich Teil des „Großdeutschen Reiches“ war, war er zweimal deutscher Meister im Einzel.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Herbert Wunsch spielte in verschiedenen österreichischen Tischtennisvereinen. Ähnlich wie Trude Pritzi nahm er nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland ab 1940 regelmäßig erfolgreich an den deutschen Meisterschaften teil. Dabei wurde er mehrfach deutscher Meister, zweimal im Einzel, dreimal im Doppel und dreimal im Mixed.

Nach dem Krieg spielte er wieder für Österreich. 1948 belegte er bei der Weltmeisterschaft in London den dritten Platz sowohl im Doppel als auch mit der österreichischen Mannschaft. Ferner wurde er 1946 österreichischer Meister im Doppel.

Wunsch vertrat Österreich im Swaythling Club International.

Privat

Bald nach seiner Geburt starb Herbert Wunschs Mutter und er wurde adoptiert. Seinen Lebensunterhalt verdiente Herbert Wunsch als kaufmännischer Angestellter. Seiner ersten Ehe mit Hildegard Wunsch entstammten drei Kinder Helga, Heribert Dr. und Henrike. Am 8. Oktober 1955 heiratete er die Tischtennisspielerin Hedwig (Hedi) Matrinsky (österreichische Meisterin von 1957, im Wiener Tischtennis-Verband WTTV noch aktiv bis 2003). Mit ihr hatte er einen Sohn (Herbert-Karl, 20. August 1962). 1970 starb Herbert Wunsch nach mehreren Hirnoperationen. Er wurde auf dem Wiener Friedhof Atzgersdorf beigesetzt.[1]

Sportliche Erfolge

Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank

[2]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
AUT  Weltmeisterschaft  1948  Wembley  ENG   Qual  Halbfinale  keine Teiln.  3
AUT  Weltmeisterschaft  1937  Baden  AUT   letzte 32  letzte 16  letzte 64   

Einzelnachweise

  1. http://www.friedhoefewien.at/fhw/fhw/vs/submitSuchergebnis.do?id=0 (abgerufen am 11. Mai 2011)
  2. ITTF-Statistik (abgerufen am 17. September 2011)

Literatur

  • Prof.Dr. Zarko Dolinar: In Memoriam Herbert Wunsch, Zeitschrift DTS, 1971/3 S.19