Hermann Maas (Chirurg)

Hermann Maas

Hermann Maas (* 3. Januar 1842 in Stargard; † 23. Juli 1886 in Würzburg) war ein deutscher Chirurg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Abitur studierte Maas an den Universitäten in Greifswald und in Breslau. In Greifswald wurde er dabei Mitglied des Corps Borussia, in Breslau des Corps Silesia. 1865 promovierte er in Breslau zum Dr. med. und wurde Assistent bei Professor Albrecht Theodor Middeldorpf. 1866 nahm er als Chirurg am Krieg teil. Über seine in dieser Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen habilitierte er sich 1869. 1870/1871 war er erneut Kriegsteilnehmer und ging dann 1871 an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1876 wurde er o. Professor. 1883 wechselte er an die Universität Würzburg. Dort starb er an einer Perikarditis.

Maas setzte sich besonders für die Antisepis ein. Seine Würzburger Antrittsvorlesung trug den Titel Unterricht an der chirurgischen Klinik mit Betonung der Erziehung zur Antiseptik.[1]

Werke

  • Kriegschirurgische Beiträge aus dem Jahre 1866, Breslau (Habilitation) 1869
  • Über die Regeneration der Röhrenknochen
  • Die Behandlung von Geschwüren mit besonderer Berücksichtigung der Reverdin'schen Transplantation In: Richard Volkmann: Sammlung Klinischer Vorträge, Leipzig 1873, S. 386-400.
  • Die galvanokaustische Behandlung der Angiome
  • Mittheilungen aus der chirurgischen Klinik in Freiburg (2 Bde.), 1879
  • Die Krankheiten der Harn- und Geschlechtsorgane, in Franz König: Lehrbuch der Speciellen Chirurgie, Berlin 1875

Literatur

  • Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 1067.
  • Maas, Hermann Ein biographisches Lexikon zur Portraitsammlung des Anatomen Robert Wiedersheim

Einzelnachweise

  1. http://www.klinik.uni-wuerzburg.de/deutsch/einrichtungen/kliniken/chirurgie1/geschichtederchirurgie/19jahrhundert/content.html lebenslauf auf der Homepage der Universität Würzburg