Hermann Reisinger

Hermann Reisinger

Hermann Reisinger (* 29. Juni 1900 in Hadersdorf; † 2. Januar 1967) war ein österreichisch-deutscher Politiker (NSDAP).

Leben und Wirken

Nach dem Schulbesuch und der Teilnahme am Ersten Weltkrieg verdiente Reisinger seinen Lebensunterhalt als Volksschullehrer. In den 1920er Jahren schloss er sich der NSDAP an, in der er 1931 Aufgaben als Kreisleiter des Waldviertels im Gau Niederdonau übernahm. Während des Verbots der NSDAP in Österreich war Reisinger kurzzeitig in Haft. Nach dem „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich im März 1938 wurde Reisinger mit dem Posten des Kreisleiters von Zwettel betraut, den er bis 1945 ausübte. Daneben war er NSDAP-Beauftragter in der Landeslehrer-Erneuerungskommission.

Am 20. Dezember 1941 trat Reisinger im Nachrückverfahren für den ausgeschiedenen Abgeordneten Konrad Hammetter in den nationalsozialistischen Reichstag ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 das Land Österreich vertrat.

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Literatur

  • Joachim Lilla (Bearbeiter): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.
  • Erich Stockhorst: 5000 Köpfe – Wer war was im Dritten Reich, Kiel 2000. ISBN 3-88741-116-1.
  • E. Kienast (Hg.): Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode, R. v. Decker´s Verlag, G. Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin