Hilde Heger

Hegers Papageno-Brunnen

Hilde Heger (auch Hildegard Heger, * 26. Februar 1899 in St. Johann im Pongau; † 10. Juli 1998 in Salzburg) war eine Salzburger bildende Künstlerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Heger studierte an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei Viktor Schufinsky, Adolf Böhm und Michael Powolny. Für die Stiftskirche Sankt Peter in Salzburg schuf sie ein Kriegerdenkmal und für das Nonntal Kindertrinkbrunnen, wie überhaupt Kinderbildnisse ihr Spezialgebiet waren.[1]

In den 1920er Jahren arbeitete Heger auch kurzfristig in Radstadt auch das im keramischen Atelier Martiny in Radstadt mit[2]. Heger gestaltete zahlreiche Brunnen im öffentlichen Raum, berühmt ist der Papageno-Brunnen in der Salzburger Pfeifergasse. Die Künstlerin fertigte auch Büsten berühmter österreichischer Zeitgenossen.[3] Für ihr künstlerisches Wirken wurde Heger mehrfach ausgezeichnet, früh mit dem Staatspreis Österreichs (1934).

Seit 1997 wird in Salzburg ein „Hilde-Heger-Frauenkunstpreis“ vergeben.[4]

Werke (Auszug)

Literatur

  • Salzburg Archiv, Band 9 (Hausner-Sieber: Hilde Heger zum 90. Geburtstag) und Band 26 (Lindenau: Hilde Heger (1899–1998). Leben und Werk.), Salzburg 1989 bzw. 1999.
  • Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hrsg.): Salzburger Kulturlexikon. Residenz Verlag. Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001. ISBN 3-7017-1129-1
  • Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 68.

Einzelnachweise

  1. Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 68.
  2. http://www.daszentrum.at/7_presse/2002/presse_02_06_11_tauriska.htm
  3. http://www.salzburg-rundgang.at/geboren_gelebt/hilde_heger/
  4. Heger-Biografie im Salzburg-Wiki