Hocheck (Gutensteiner Alpen)

Hocheck
Hocheck von Westnordwesten (südlich des Gerichtsbergs)

Hocheck von Westnordwesten (südlich des Gerichtsbergs)

Höhe 1037 m ü. A.
Lage Niederösterreich
Gebirge Gutensteiner Alpen
Dominanz 6,8 km → Kieneck
Schartenhöhe 337 m ↓ Bärental-Tiefental
Geographische Lage 47° 59′ 49″ N, 15° 57′ 6″ O47.99680555555615.9517777777781037Koordinaten: 47° 59′ 49″ N, 15° 57′ 6″ O
Hocheck (Gutensteiner Alpen) (Niederösterreich)
Hocheck (Gutensteiner Alpen)

Das Hocheck ist ein 1037 m ü. A. hoher Berg in den Gutensteiner Alpen in Niederösterreich. Er ist die höchste Erhebung im Triestingtal sowie mit 24 Kilometer Luftlinie Entfernung der am nächsten zur Wiener Stadtgrenze liegende Eintausender.[1]

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Das Hocheck befindet sich an der Gemeindegrenze zwischen Furth an der Triesting und Altenmarkt an der Triesting. Es ist die höchste Erhebung eines rund 10 Kilometer langen Bergzugs, der beim Veiglkogel vom Alpenhauptkamm in östlicher Richtung abzweigt. Von Furth aus führt eine etwa 6,5 Kilometer lange mautpflichtige Straße bis zum Schutzhaus. Auf dem Gipfel gibt es die frei zugängliche 13 Meter hohe Meyringerwarte[2], unmittelbar unterhalb des Gipfel befindet sich das Hocheck-Schutzhaus und zwischen den beiden gibt es ein Denkmal für in den beiden Weltkriegen verstorbene Bergkameraden.

Bis etwa 1990 gab es südostseitig, direkt unterhalb des Hocheck-Schutzhauses, zwei Schlepplifte[3], und einst, 1906, war auch eine von Furt im Furtertale auf den Gipfel des Hocheck führende Zahnradbahn geplant[4], ein Vorhaben, das jedoch an der Finanzierung scheiterte.[1]

Aufstiege

Auf das Hocheck führen zahlreiche Aufstiege, unter anderem:

  • von Furth über den Krennweg (Höhenunterschied etwa 610 m)
  • von Altenmarkt über den Wieshofersteig (Weg Nr. 4 und 404; Höhenunterschied etwa 620 m)
  • von Weissenbach über Eberbach (Weg Nr. 448; Höhenunterschied etwa 670 m)

Literatur

Bilder

Weblinks

 Commons: Hocheck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Der Standard vom 26./27. Jänner 2008: Eine Zahnradbahn geträumt ,...
  2. Österreichischer Touristenklub: Meyringer-Warte; abgerufen am 30. Oktober 2010
  3. Bildbeweise auf Alpinforum.com; abgerufen am 30. Oktober 2010
  4. Neue Bahnen. In: Der Naturfreund, Jahrgang 1906, (Band X), S. 179, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/dna