Hochkar-Schutzhaus

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Hochkar-Schutzhaus
Lage Hochkar; Niederösterreich; Talort: Lassing
Gebirgsgruppe Ybbstaler Alpen
Geographische Lage 47° 43′ 5″ N, 14° 55′ 6″ O47.71805555555614.9183333333331491Koordinaten: 47° 43′ 5″ N, 14° 55′ 6″ O
Höhenlage 1491 m ü. A.
Hochkar-Schutzhaus (Niederösterreich)
Hochkar-Schutzhaus
Besitzer Sektion Krems-Stein des ÖTK
Erbaut 1890
Erschließung Mautstraße
Übliche Öffnungszeiten bis auf Ruhetage durchgehend
Beherbergung 6 Betten, 30 Lager

Das Hochkar-Schutzhaus, die ehemalige Kremser Hütte, ist eine Alpenhütte und liegt im Skigebiet Hochkar in Niederösterreich, bei Lassing im Gemeindegebiet Göstling an der Ybbs, nahe der steiermärkischen Landesgrenze.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Das Schutzhaus Hochkar liegt im Nordkar des Hochkars (1808 m ü. A.), dem Hauptmassiv der Göstlinger Alpen in den Lassingalpen der Ybbstaler Alpen. Es befindet sich auf der Bodenalm in 1491 m ü. A. Höhe, und ist heute von den etlichen Häusern des Schigebiets umgeben, insbesondere der Sportpension Hochkar, die Kontaktstelle für die Hütte ist, und der kleinen Jausenstation Hochkaralm.[1]

Geschichte

Die Kremserhütte[2] wurde 1890 von der Sektion Krems-Stein des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK) errichtet. Schon in den 1920ern wurde das Schigebeit als Wiener Hausberg beliebt, und 1921 und 1924 erfolgten erste Erweiterungen, um dem Andrang gerecht zu werden.[3]

Heute ist das Hochkar-Schutzhaus, das vom ÖTK Scheibbs betreut wird, sowohl Herberge wie auch Jausenstation und Gaststätte, für den Schibetrieb ebenso wie die Sommersaison.

Zustieg, Lifte und Wanderungen

Die Hochkaralpenstraße ist Mautstraße.
Das Hochkarschutzhaus ist zu Fuß von Lassing in 2½ Stunden erreichbar (Blachl – Wassergraben – Schottenschlag – Hochkarboden), und von Göstling in 4 Stunden. Von Fachwerk erfolgt der Aufstieg über den Hochkargipfel in 3½ Stunden.[4][5]

Von der Hütte führen Lifte sowohl auf den Hochkargipfel (Viersesselbahn Hochkar Vorgipfel), wie auch den Häsing (Viersessellift) und in die Höll (Viersessellift Almlift, von wo es auf die Leckerplan weitergeht).[6]

Wanderziel ist der Hochkargipfel in 1¼ Stunden – mit dem Sessellift auf die Kammhöhe etwa 20 Minuten bis zum Gipfel.[4]

Nach Osten läuft hier der Alpinweg als Höhenweg bis zum Dürrenstein, und weiter nach Lunz am See oder zumindest als 2-Tages-Tour zum Ötscher.[7] Hier liegt nach 8 Stunden die Ybbstaler Hütte am Dürrenstein.
Die Schwarzalm-Hütte ist in 2½ Stunden erreichbar, über die nicht bewirtschaftete Brunnecker Hütte als leichte Wald- und Almwanderung.[1][8]

Außerdem erreicht man die wenig weit entfernte Hochkarhöhle, die unter Naturschutz steht und als Schauhöhle mit Führungen zugänglich ist.[1]

Bei der Hochkaralm gibt es seit 2008 einen Hochseilgarten,[1] dort beginnt auch der Heli Kraft Klettersteig.[9]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c d Hochkaralm, eisenstrasse.info
  2. vergl. auch Hochkar Schutzhaus (früher Kremser Hütte). In: Karl Georg Kreiter: Was uns die Namen dieser Schutzhütten im Alpenraum sagen (www.kreiter.info).
  3. Eintrag zu Hochkarschutzhaus in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (im Heimatlexikon)
  4. a b Hochkar Schutzhaus (1491m), bergsteigen.at
  5. Hochkar Schutzhaus. In: Jo's Hüttenliste (www.tourenwelt.info)
  6. Skigebiet Hochkar 1.480–1.770m, bergfex.at, mit Panoramakarte
  7. Alpinweg für Hochkar/Ötscher – Notunterkunft und Panoramablick, APA Presseaussendung, 22. Januar 1999, OTS19990122-0084
  8. Hochkar - Brunneckerhütte - Schwarzalmhütte - Wiesenalmhütte - Leckermoor - Hochreit /13.6 km 369 Hm, bergfex.at: Wandertouren Hochkar
  9. Heli Kraft - Klettersteig, bergfex.at: Freizeittipps Hochkar