Hohe Fürleg (Karwendel)

Hohe Fürleg
Hohe Fürleg und Walderkampspitze von Südwesten

Hohe Fürleg und Walderkampspitze von Südwesten

Höhe 2570 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Gleirsch-Halltal-Kette, Karwendel
Geographische Lage 47° 20′ 25″ N, 11° 32′ 4″ O47.34024811.5344862570Koordinaten: 47° 20′ 25″ N, 11° 32′ 4″ O
Hohe Fürleg (Karwendel) (Tirol)
Hohe Fürleg (Karwendel)
Gestein Wettersteinkalk[1]
Alter des Gesteins Trias
Erstbesteigung Carl Gsaller 1880

Die Hohe Fürleg (2570 m ü. A.) ist ein Gipfel im östlichen Teil der Gleirsch-Halltal-Kette im Karwendel in Tirol. Mit der etwa 250 Meter weiter östlich gelegenen Walderkampspitze (2565 m ü. A.) bildet die Hohe Fürleg einen Doppelgipfel.

Inhaltsverzeichnis

Topographie

Die Hohe Fürleg ist ein steiler Felsgipfel aus Wettersteinkalk, der nach Süden zum Inntal hin und nach Norden zum Vomper Loch hin in steilen Felsfluchten abfällt. Mit dem 1200 Meter weiter nordwestlich gelegenen Großen Bettelwurf ist sie mit einem Felsgrat verbunden, dessen niedrigster Punkt die Fallbach-Scharte ist. Im Grat zwischen der Hohen Fürleg und der Fallbach-Scharte erhebt sich der Walderkampturm. Nach Osten entsendet die Hohe Fürleg einen Kamm, der über die Walderkampspitze, die Tratten und die breite Mannl- und Weibele-Scharte zum Hundskopf führt. Nördlich der Walderkampspitze befindet sich der Bockkarlturm. Westlich der Hohen Fürleg ist das Fallbachkar eingebettet.

Wege

Die Besteigung der Hohen Fürleg verlangt zumindest die Beherrschung des II. Grades der UIAA-Skala. Im Bereich dieser Schwierigkeit befindet sich der Aufstieg von Osten über die Tratten und die Walderkampspitze. Der Aufstieg über die Südwestflanke aus dem Fallbachkar wird vom Alpenvereinsführer mit dem III. Schwierigkeitsgrad angegeben, der Übergang zum Bettelwurf durch das Fallbachkar mit III-. Der Westgrat von der Fallbach-Scharte wird mit IV angegeben. Die Besteigung des Bockkarlturms erfordert ebenfalls Kletterei im IV. Grad.

Weblinks

 Commons: Hohe Fürleg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  •  Heinrich Klier, Fritz März: Alpenvereinsführer Karwendelgebirge. 12 Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 1984, ISBN 3-7633-1200-5, S. 319–321.
  • Alpenvereinskarte Karwendelgebirge Mitte, Ausgabe 2008

Einzelnachweise

  1. Geologische Bundesanstalt: Geofast Karte 1:50.000, Blatt 118, Innsbruck