Hohenlohe-Langenburg

Das Haus Hohenlohe-Langenburg ist eine deutsch-österreichische Seitenlinie des hochadeligen Geschlechtes derer von Hohenlohe.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das ursprüngliche Herrschaftsgebiet der Hohenlohe erstreckte sich über die später nach ihnen benannte Hohenloher Ebene zwischen Kocher, Tauber und Jagst. Trotz wiederholter Teilungen im 13. und 15. Jahrhundert sowie Schenkungen an den Deutschen Orden (1219) konnte Hohenlohe ein fast geschlossenes Territorium bilden. Die Herren von Hohenlohe wurden 1450 in den Reichsgrafenstand erhoben, ab der Mitte des 18. Jahrhunderts wurden das Gebiet und seine Herrscher fürstlich.

Die Neuensteiner Linie spaltete sich im Jahre 1586-1590 unter Graf Friedrich in die Langenburger Seitenlinie.

Als eines der 16 mediatisierten Fürstenhäuser hatte die Familie einen erblichen Sitz im Herrenhaus, dem Oberhaus des österreichischen Reichsrates.

Der Fürstlich Hohenlohescher Haus- und Phönixorden wurde vom Chef des Hauses an verdienstvolle Personen verliehen.

Grafen zu Hohenlohe-Langenburg

Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg

  • Ludwig (1696–1765), Graf von Hohenlohe-Langenburg; wurde 1764 in den Reichsfürstenstand erhoben
  • Christian Albrecht (1726–1789), Fürst des Hauses Hohenlohe-Langenburg und niederländischer Generalleutnant
  • Karl Ludwig (1762–1825), Fürst des Hauses Hohenlohe-Langenburg
  • Ernst I. (1794–1860), Fürst des Hauses Hohenlohe-Langenburg
  • Karl (1829–1907), Fürst des Hauses Hohenlohe-Langenburg, Stammvater der Fürsten von Weikersheim
  • Hermann (1832–1913), Fürst des Hauses Hohenlohe-Langenburg
  • Ernst II. (1863–1950), von 1900 bis 1905 Regent von Sachsen-Coburg und Gotha
  • Gottfried (1897–1960), von 1950 bis 1960
  • Kraft (1935–2004), von 1960 bis 2004
  • Philipp (* 1970), seit 2004

weitere Mitglieder des Hauses