Hoher Riffler (Zillertaler Alpen)

Hoher Riffler
Hoher Riffler mit Friesenbergsee und Friesenberghaus

Hoher Riffler mit Friesenbergsee und Friesenberghaus

Höhe 3231 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Zillertaler Alpen
Geographische Lage 47° 4′ 53″ N, 11° 42′ 15″ O47.08138888888911.7041666666673231Koordinaten: 47° 4′ 53″ N, 11° 42′ 15″ O
Hoher Riffler (Zillertaler Alpen) (Tirol)
Hoher Riffler (Zillertaler Alpen)
Erstbesteigung 1864 anlässlich der Landesvermessung
Normalweg Südwestgrat (I)
Der Gipfelaufbau des Hohen Rifflers von Westen, davor das Schwarzbrunnerkees

Der Gipfelaufbau des Hohen Rifflers von Westen, davor das Schwarzbrunnerkees

Der Hohe Riffler ist ein 3.231 Meter[1] hoher Berg in den Zillertaler Alpen, im Osten des Tuxer Hauptkammes, im österreichischen Bundesland Tirol. Der Berg ist auf seiner nördlichen Seite firnbedeckt, von Süden erscheint er als Felsgipfel. Nach Südwesten, Norden, Nordosten und Südosten sendet der Berg ausgeprägte Grate, die teilweise die Anstiegswege tragen. Von der westlich gelegenen Schutzhütte Spannagelhaus und dem südlich gelegenen Friesenberghaus ist der Berg leicht zu erreichen und daher oft besucht. Im Winter ist er ein leichtes Ziel für Skibergsteiger. Zuerst bestiegen wurde er anlässlich der österreichischen Landesvermessung. Erster Tourist war, laut Literatur, ein H. Weber, geführt von Georg Samer im Jahr 1875.

Inhaltsverzeichnis

Umgebung

Der Zillertaler Riffler ist nur im Norden und Westen von Gletschern umgeben. Im Norden erstreckt sich das Federbettkees bis kurz unterhalb des Gipfels, und im Westen liegt das bedeutend kleinere Schwarzbrunnerkees. Im Südosten sind noch die Überreste des durch die Globale Erwärmung stark zurückgegangenen Rifflerkees vorhanden. Benachbarte Berge sind im Verlauf des Südwestgrats, getrennt durch die auf 2904 Metern Höhe gelegene Friesenbergscharte, die Gefrorene-Wand-Spitzen mit 3288 Metern Höhe, jenseits des Federbettkees, entlang des Nordgrats, der nach Nordosten abdreht, liegen, getrennt durch die Obere Rifflerscharte (2968  m), Griererkarspitze (2968 m), Napfspitze (2925 m) und die 3038 Meter hohe Realspitze. Im Verlauf des Südostgrats liegt, oberhalb des Wesendlekarsees (Wasserspiegel auf 2375 m), getrennt durch die auf 2774 Metern Höhe gelegene Untere Rifflerscharte, der Kleine Riffler (2835 m). Die nächste bedeutende Siedlung ist der etwa vier Kilometer Luftlinie nordwestlich gelegene Wintersportort Hintertux.

Stützpunkte und Routen

Stützpunkt zur eisfreien Besteigung über den Südgrat ist das Friesenberghaus auf 2498 Metern Höhe, über Friesenbergscharte und Südwestgrat ist es das Spannagelhaus. Beide Routen sind in ihrer Schwierigkeit im Schwierigkeitsgrad UIAA I etwa gleich und gelten als Normalweg. Vom Friesenberghaus beträgt die Gehzeit, laut Literatur, etwa zweieinhalb Stunden, vom Spannagelhaus ist es etwas kürzer zum Gipfelkreuz. Im Winter ist von hier aus eine Besteigung auch als leichte Skitour möglich.

Quellen

  1. Austrian Map online 1:50.000 (ÖK 50) des BEV

Literatur und Karte

Weblinks