Hortense Raky

Hortense Raky (* 27. August 1916 in Berlin; † 25. September 2006 in Wien), Tochter von Anton Raky, war eine österreichische Theater- und Filmschauspielerin.

Der bekannteste Film, für den sie vor der Kamera gestanden hat, ist Burgtheater aus dem Jahr 1936. Nach dem so genannten Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich emigrierte Hortense Raky im Jahr 1938 in die Schweiz. Dort war sie am Zürcher Schauspielhaus engagiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie an deutschen Theatern beschäftigt. Unter anderem ab 1957 am Deutschen Theater in Ost-Berlin, wohin sie gemeinsam mit ihrer Familie umgezogen war. Als eine ihrer herausragendsten Bühnenrollen gilt die Darstellung der Millerin in Friedrich Schillers Kabale und Liebe (1965).

Von 1939 bis zu seinem Tod im Jahre 1996 war Hortense Raky mit dem bedeutenden österreichischen Schauspieler und Regisseur Karl Paryla verheiratet. Aus dieser Ehe sind zwei Söhne hervorgegangen, die später ebenfalls Schauspieler geworden sind: Nikolaus Paryla (* 1939) und Stephan Paryla-Raky (* 1948). Hortense Raky wurde im ehrenhalber gewidmeten Grab ihres Mannes am Wiener Zentralfriedhof bestattet.

Inhaltsverzeichnis

Filmografie

  • 1936: Das Frauenparadies
  • 1936: Burgtheater
  • 1937: Roxy und das Wunderteam
  • 1956: Gasparone
  • 1974: Verurteilt 1910 (TV)

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks