Hugo Neumann (Schriftsteller)

Hugo Neumann (Pseudonyme: Hugo Alfons Revel, Hugo Alphonse Revel)[1] (* 6. November 1867 in Wien; † unbekannt [nach 1922])[2] war ein österreichischer Jurist und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Tätigkeit

Hugo Neumann studierte Rechtswissenschaften in Wien und Göttingen. Er schlug zunächst die Offizierskarriere ein, bevor er 1893 nach Berlin kam, wo er seinen Lebensunterhalt als Gesangslehrer und Schriftsteller verdiente. Unter den Pseudonymen Hugo Alfons Revel und Hugo Alphonse verfasste er Romanen, Novellen, Erzählungen und Dramen [3].

Werke

  • Thanatos. Mystische Tragödie in 3 Akten. 1901.
  • Die rote Laterne. 1904.
  • Eine glänzende Partie. 1904.
  • Die Waldhexe. 1906.
  • Der Dieb. 1907.
  • Der Brandstifter. 1908.
  • Der Tiger. 1908.
  • Witwe Dalila. Kriminalroman. 1915.
  • Im Exil. Militärhumoresken. 1916.
  • Ein Opfer edler Freundschaft. 1922.
  • Das Blumengrab. 1920.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Pseudonym Hugo Alphonse Revel nach Michael Holzmann, Hanns Bohatta: Deutsches Pseudonymen-Lexikon. 1906, S. 233. Pseudonym Hugo Alfons Revel nach Preussische Staatsbibliothek: Namenschlüssel zu Pseudonymen, Doppelnamen und Namensabwandlungen. 1965, S. 660.
  2. Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer: Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft. 2002, S. 976.
  3. Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender 1911, Sp. 1189