Hundskirche

Die Hundskirche (im Volksmund auch Altar) ist ein dreieckiger Felsen in einem Graben zwischen Kreuzen und der Ortschaft Boden (jeweils Gemeinde Paternion), in den Zeichnungen und Inschriften geritzt sind, die auf eine Nutzung als geheimer Versammlungsort während des Geheimprotestantismus hindeuten.

Erkennbar ist eine gekrönte Schlange, möglicherweise als Anspielung auf Ferdinand, den innerösterreichischen Landesherrn und späteren deutschen Kaiser. Daneben ein Hund, der als Anspielung auf Petrus Canisius gedeutet wird. Eine weitere Figur wird als Schnecke gedeutet, die einen Kirchturm trägt, möglicherweise als Metapher für die behäbige, aber aufrechte protestantische Kirche. Weiters ist die (Jahres?)Zahl 1599 erkennbar und schließlich in verkehrter Schrift die Worte: also gets in der Welt.

Die Hundskirche ist eine Station auf der Radroute des Weges des Buches[1].

Quellen

  1. Mit dem Fahrrad auf dem "Weg des Buches". Abgerufen am 16. Oktober 2012.

Weblinks

46.67119444444413.523855555556Koordinaten: 46° 40′ 16,3″ N, 13° 31′ 25,9″ O