Ingrid Gfölner

Ingrid Gfölner Ski Alpin
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 13. September 1952
Geburtsort Schruns
Karriere
Disziplin Abfahrt, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein SC Vandans, SC Montafon
Status zurückgetreten
Karriereende 1977
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 1968/69
 Gesamtweltcup 9. (1972/73)
 Abfahrtsweltcup 4. (1972/73)
 Riesenslalomweltcup 14. (1972/73)
 Slalomweltcup 28. (1974/75)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 3 2
 

Ingrid Gfölner (* 13. September 1952 in Schruns), verheiratet Schmid-Gfölner, ist eine ehemalige österreichische Skirennläuferin. Ihre stärkste Disziplin war die Abfahrt. Sie wurde zweifache Österreichische Staatsmeisterin und erzielte fünf Podestplätze im Skiweltcup. Zudem wurde sie dreimal Österreichische Meisterin im Firngleiten.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Gfölner begann als Kind mit dem Skilauf und bestritt im Alter von neun Jahren ihre ersten Rennen. 1968 wurde sie Österreichische Jugendmeisterin in der Abfahrt. Ihre ersten Einsätze im Weltcup hatte sie als 16-Jährige in der Saison 1968/69. In diesem Winter erreichte sie mehrere Platzierungen unter den besten 25. Bereits im nächsten Winter schaffte Gfölner den Anschluss an die Weltspitze. In der zweiten Saisonabfahrt in Bad Gastein belegte sie den sechsten Platz, womit sie sich für die Weltmeisterschaft 1970 in Gröden qualifizierte. Dort erreichte die erst 17-jährige Vorarlbergerin den fünften Platz in der Abfahrt. Den Riesenslalom beendete sie aber nur an 16. Position. In der Saison 1970/71 verfehlte sie in den Abfahrten mehrmals knapp die Punkteränge, dafür kam sie im Riesenslalom dreimal unter die schnellsten zehn. Ihr bestes Resultat war der fünfte Platz in Abetone. Bei den österreichischen Meisterschaften gewann sie die Abfahrt und die Kombination. Im Herbst 1971 verletzte sich Gfölner schwer und konnte deshalb im gesamten Winter 1971/72 keine Rennen bestreiten.

In der Saison 1972/73 gelang der Vorarlbergerin ein eindrucksvolles Comeback. Am 10. Jänner 1973 fuhr sie mit Rang drei in der zweiten Abfahrt von Pfronten erstmals auf das Podest. Ebenfalls Dritte wurde sie am 1. Februar in der Abfahrt von Schruns und neun Tage später erreichte sie in St. Moritz den zweiten Platz hinter der überlegenen Annemarie Pröll. Damit belegte sie im Abfahrtsweltcup Rang vier. Auch im Riesenslalom gelangen ihr mehrere gute Resultate. Der vierte Platz in Mont Sainte-Anne am 2. März war überhaupt ihr bestes Weltcupergebnis in dieser Disziplin. Die Saison 1973/74 begann Gfölner mit einem zweiten Platz in der Abfahrt von Val-d’Isère, wobei sie wieder nur der dominierenden Annemarie Moser-Pröll unterlag. Zwei weitere Resultate unter den besten sechs gelangen ihr in Zell am See und in Bad Gastein, womit sie den fünften Platz im Abfahrtsweltcup belegte. An der Weltmeisterschaft 1974 konnte sie allerdings nicht teilnehmen, da sie in der mannschaftsinternen Qualifikation stürzte und damit ihre Chance auf einen Startplatz vergab. Im Riesenslalom war ihr bestes Saisonresultat der sechste Platz in Vysoké Tatry.

Nach ihrer Heirat startete sie ab der Saison 1974/75 unter dem Namen Schmid-Gfölner. In Schruns fuhr sie am 15. Jänner 1975 zum dritten Mal auf Platz zwei in einer Weltcupabfahrt, diesmal hinter der Schweizerin Bernadette Zurbriggen. Sonst kam sie in den Abfahrten aber nur zweimal auf Rang neun. Im Riesenslalom belegte sie zwei siebente Plätze und im Parallelbewerb zu Saisonende in Gröden wurde sie Achte. Im folgenden Winter gelangen Schmid-Gfölner in der Abfahrt keine Spitzenlätze mehr und sie fuhr in keinem Rennen unter die besten zehn. Im Riesenslalom kam sie dreimal knapp in die Top-Ten. Für eine Olympiateilnahme reichten diese Resultate aber nicht aus. Vor Beginn der Saison 1976/77 verletzte sich die Vorarlbergerin. In Folge erreichte sie in keinem Rennen mehr die Punkteränge. Im Februar 1977 beendete sie schließlich ihre Karriere.

Neben ihrer Karriere im Skirennsport war Gfölner auch als Firngleiterin aktiv und sie gewann von 1973 bis 1975 dreimal hintereinander die österreichischen Meisterschaften.

Sportliche Erfolge

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • Saison 1969/70: 9. Abfahrt
  • Saison 1972/73: 9. Gesamtweltcup, 4. Abfahrt
  • Saison 1973/74: 5. Abfahrt
  • Fünf Podestplätze, weitere fünf Platzierungen unter den besten fünf und weitere 18mal unter den besten zehn

Österreichische Meisterschaften

Literatur

Weblinks