Ingrid Schramm

Ingrid Schramm (* 20. Mai 1956 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Leben

Schramm wuchs in Wien auf und besuchte das Gymnasium in der Haizingergasse in Wien Währing, deren Direktorin Minna Lachs prägend für ihr Leben wurde. Ihre Ermutigung, jeder könne im Leben sein Ziel erreichen, wenn er es nur wirklich wolle, wurde zum Leitsatz für sie. Nach der Matura in einer Döblinger Klosterschule lebte Ingrid Schramm ein Jahr in Paris. Nach ihrer Rückkehr studierte sie Graphik an der Akademie der Angewandten Kunst. Mehrere Jahre später nahm sie bei dem polnischen Maler Marek Kubski Unterricht in Ölmalerei. 1976 inskribierte sie an der Universität Wien. Sie studierte zunächst Rechtswissenschaft, danach Theaterwissenschaft und schloss dieses Fach 1985 mit einem Doktorat ab. Während ihres Studiums begann sie beim „Börsen-Kurier“ als Musik-Kritikerin, und wechselte zur Finanz, nachdem die Kulturseite eingestellt wurde. Sie arbeitete als Redakteurin im „Kurier“, bei „Die ganze Woche“ und im ORF-Fernsehen. Seit 1992 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Österreichischen Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek tätig. Schramm ist Mitglied der IG Autorinnen und der Mörderischen Schwestern. Sie ist verheiratet mit Brigadier i.r. Alfred Nagl, Zeremonienmeister der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 1964 und 1976.

Charakteristisch für ihre Werke ist die spannende Suche nach dem Lebenssinn. In der Malerei beschreitet sie einen ähnlichen Weg. Ihre Ölbilder sind farbenfroh und tiefsinnig, manche sogar meditativ.

Werke

  • Hilde Spiel – Weltbürgerin der Literatur Hg. mit Hans A. Neunzig, Wien, Zsolnay 1999
  • György Sebestyén – Der donauländische Kentaur Hg. mit Anna Sebestyen, Graz, Styria 2000
  • Axel Corti – Filme, Texte, Wegbegleiter Hg. mit Robert Neumüller und Wolfgang Stickler. Weitra, Bibliothek der Provinz 2003
  • Die Traumspur, Roman Edition Vabene 2002
  • Tausend Rosen für Miss Tausendsassa (Einakter) (Uraufführung 2007)
  • Die Liebespriesterin, Roman. Wien, Edition Vabene 2009
  • Gott erhalte, Gott bewahre ... Eine Feenfarce (Uraufführung 2011)
  • Hilde Spiel und der literarische Salon Hg. mit Michael Hansel, Innsbruck StudienVerlag 2011

Weblinks