Itzling Nord

Itzling Nord (Ortschafts­bestandteilf0)
Salzburger Stadtteil
Itzling Nord (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Salzburg (Stadt) (S), Salzburg
Gerichtsbezirk Salzburg
Pol. Gemeinde Salzburg  (KG Bergheim II, Itzling)
Ortschaft Salzburg
Koordinaten(K) 47° 50′ 18″ N, 13° 1′ 18″ O47.83833333333313.021666666667412Koordinaten: 47° 50′ 18″ N, 13° 1′ 18″ O
Höhe 412 m ü. A.
Einwohner d. stat. Erh. 243 (2001)
Gebäudestand 80 (2001)
Postleitzahl A-5020 Salzburg

f0

Vorwahl +43/0662 (Salzburg)
Statistische Kennzeichnung
Zählbezirk, Zählsprengel Itzling-West/Hagenau (50101 380)
Plan von Itzling Nord Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Lageplan
Salzburg itzlingnord.jpg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; SAGIS;
(K) Koordinate nicht amtlich
f0

Itzling Nord ist ein Stadtteil der Statutarstadt Salzburg.

Geographie

Itzling Nord liegt am nördlichen Stadtrand von Salzburg, Entfernung zum Stadtzentrum etwa 5 Kilometer. Der Stadtteil umfasst die Ortslagen der Stadt, die am Salzachseitigen Fuß des Plainbergs liegen, nördlich der West Autobahn (A1). Das sind folgende Stadtgebiete:

Die beiden Ortslagen sind von einem Wäldchen und Wiesenresten getrennt.

Der Stadtteil umfasst heute (2012) etwa 120 Adressen. Er bildet den Zählsprengel 380 des Zählbezirks Itzling-West/Hagenau.

Nachbarortschaften und Stadtteile:

Muntigl (Gem. Bergheim, Bez. Sbg.-Umgebung) Bergheim (Gem. Bergheim, Bez. Sbg.-Umgebung)


Liefering*
Nachbargemeinden
Itzling
* andere Salzachseite

Geschichte, Wirtschaft und Verkehr

Das Gebiet gehörte ursprünglich zur Gemeinde Bergheim, und wurde 1938, nach dem Anschluss, nach Salzburg eingemeindet. Nach dem Krieg übersiedelte der Schlachthof aus Froschheim, wo er zum Ärgernis geworden war, in die Salzachauen. 1950 tauschte die Stadt mit Bergheim das Gebiet wegen des Schlachthofs gegen den ebenfalls 1938 eingemeindeten Plainberg. Die Katastralgemeinde Bergheim II, zu der auch Teile von Itzling und Kasern gehören, umfasst diese seinerzeitige Gebietsänderung, kleine Teile im Süden von Itzling Nord gehören zur Katastralgemeinde Itzling, das schon 1935 eingemeindet worden war.

1939 wurde auch der Autobahnbau begonnen, und etwa bis Zilling trassiert, in den Kriegsjahren 1941 aber weitgehend eingestellt. Erst in den 1950ern wurde die Autobahn dann eröffnet.

Die Salzachregulierung wurde hier am Fuß des Plainbergs schon Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, vorher verlief die Straße nach Oberndorf direkt durch das etwas erhöht am Berg liegende Dorf Bergheim. Dann war eine ebene Straße, heute (L118 Bergheimer Landesstraße, hierorts Oberndorfer Straße und weiter B156 Lamprechtshausener Straße), möglich, parallel wurde auch die Salzburger Lokalbahn trassiert. Nach dem großen Hochwasser 1956, als die Autobahnbrücke einstürzte,[1] wurde die Salzachregulierung sukzessive überarbeitet.

In den Nachkriegsjahren siedelt sich hier sukzessive Gewerbe an, und es entstand die kleinstrukturierte Schlachthofsiedlung, ausserdem wurde das Umspannwerk Hagenau für die Stadtwerke und die Lokalbahn errichtet. In den 1990ern wurde die völlig überlastetet Anschlussstelle L118/B156, wo die B156 Richtung Lengfelden weiterläuft, überarbeitet.

Heute wird der Raum aufgrund seiner Lage als eigenständiger Stadtteil gerechnet. Durch die gemeinsame Raumplanung von Salzburg und Umgebung spielen die eigentlichen Gemeindegrenzen nurmehr eine untergeordnete Rolle.

Einzelnachweise

  1. Autobahnbrücke. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.