Jakob Friedrich von Bredow

Jakob Friedrich von Bredow (* 1703; † 7. Mai 1783 in Brandenburg) war ein königlich-preußischer Generalmajor und Chef des Kürassier-Regiments Nr. 9 sowie Träger des Pour le Merite.

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Eltern

Er war der Sohn von Hauptmann Jakob Ludolf von Bredow (* 28. Dezember 1667; † 20. Oktober 1725) dem Erbherren auf Bredow. Sein Mutter war Anna Elisabeth von Bredow (* 23. April 1675; † 3. März 1710), sie war die Schwester von Generalleutnant Asmus Ehrenreich von Bredow (1693–1756).

Leben

Er ging bereits 1717 in preußische Dienste und kam in das Kürassier-Regiment des Kronprinzen. Er durchlief dort die Offiziersstellen und wurde am 27. September 1746 Major. Am 9. Dezember 1757 wurde er vom Oberstleutnant gleich zum Generalmajor befördert. 1758 erhielt er das Kürassier-Regiment Nr.9. Er ging beim Gefecht von Maxen in österreichische Gefangenschaft. Von dort wurde er am Ende des Krieges 1763 entlassen und von einem preußischen Kriegsgericht verurteilt.

Er wurde aber erst 1769 aus der Armee entlassen und das auf eigenen Wunsch. Zwischen 1740 bis 1759 nahm er an allen Feldzügen teil. Für seine Tapferkeit in der Schlacht bei Chotusitz wurde er mit dem Pour le Merite ausgezeichnet. In der Schlacht bei Soor bekam er einen Schuss in die Schulter, die Schlachten von Hohenfriedberg, Lobositz, Kolin, Breslau, Leuthen, Zorndorf und Hochkirch.

Nach seiner Entlassung bekam er finanzielle Schwierigkeiten und wollte sich erschießen. Die Kugel prallte aber von seinem Schädel ab. Aber als der General Friedrich Wilhelm von Seydlitz davon hörte, intervenierte er beim König und verschaffte dem Mann eine Pension von 1000 Talern. Kurz danach starb sein Bruder und er erbte viel Geld. Das hat er später der Armenpflege vermacht.

Literatur

  • Anton Balthasar König, Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, Band 1, S. 258, Digitalisat

Weblinks