Johann Baptist Stöger

Fr. Johannes Baptist Stöger C.Ss.R. (* 4. Oktober 1810 in Enzersfeld; † 3. November 1883 in Eggenburg) war ein Laienbruder der Redemptoristen-Kongregation.

Stöger trat am 1. Jänner 1836 in das Kloster Maria am Gestade in Wien ein. Ab September 1836 absolvierte er sein Noviziat in Eggenburg. Am 18. März 1840 legte er die religiösen Gelübde ab. Sechsundvierzig Jahre lebte er in der Kongregation als Koch, Bäcker, Gärtner und in anderen demütigen Dienstleistungen. Der kanonische Prozess zur Seligsprechung wurde am 17. November 1898 initiiert, der Apostolische Prozess wurde am 23. Jänner 1923 abgeschlossen. Am 30. Oktober 1900 wurde er in einem Ehrengrab in der Klosterkirche in Eggenburg beigesetzt.

Gedenktag: 3. November.

Literatur (Auswahl)

  • P. Johannes Polifka, Der Diener Gottes Joh. Bapt. Stöger, Eggenburg 1923.
  • P. Adolf Innerkofler, Der ehrwürdige Diener Gottes Fr. Baptist Stöger C.Ss. R., Wien 1952.
  • Franz Loidl: Aktuelle Erinnerung an den ehrwürdigen Diener Gottes Bruder Johann Baptist Stöger. Wien: Katholische Akademie 1985
  • Vier Heiligenbilder (Vorderseite: Abbildung des Diener Gottes, Rückseite: biographische Darstellung, ein Bild zeigt auch die Bründlkapelle von Pulkau, ein bevorzugtes Wallfahrtsziel des Diener Gottes).
  • Herbert Puschnik, Das Mariabründl von Pulkau (NÖ), Mannus LIII, Bonn 1987, S. 267ff. u. bes. S. 299f.
  • Peter Barden: STÖGER, Johann Baptist. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 10, Bautz, Herzberg 1995, ISBN 3-88309-062-X, Sp. 1517–1518.

Weblinks