Johann Christoph von Billerbeck

Johann Christoph von Billerbeck (* 1703 in Pommern; † 20. Juni 1777) war ein königlich-preußischer Generalleutnant und Kommandeur eines Grenadierbataillons. Zudem war er Ritter des Pour le Merite und Erbherr auf Hohenwalde, Golz und Janicker.

Seine Familie stammt aus Pommern. Seine Karriere begann er im Infanterie-Regiment Nr.8. Im Dezember 1758 wurde er Oberstleutnant und 1764 Oberst und Kommandeur des Regiments. Im gleichen Jahr wurde er Generalmajor und bekam seinen Abschied mit einer Pension von 1000 Talern.

Seit 1756 kommandierte er ein Grenadierbataillon, das sich aus den Grenadierkompanien des Infanterie-Regiments Nr.8 und des Infanterie-Regiments Nr.46 zusammensetzte. Er stand mit dem Bataillon in den Schlachten von Reichenberg, Prag und Zorndorf sowie im Gefecht von Domstadtl.

Er war einer von Novisadi verheiratet und hatte Kinder. Zwei Söhne wurde preußische Militärs.

Literatur

  • Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band 1. Berlin 1788, S. 133. (Digitalisat)
  • Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band 4. Berlin 1791, S. 341. (Digitalisat)
  • Eduard Lange: Die Soldaten Friedrich's des Grossen. Leipzig 1853. (Digitalisat)
  • Fred W. Billerbeck: Billerbeck Military Men. Gregath Publishing, Wyandotte 2007, ISBN 978-0-944619-83-4.