Johann Friedrich Wilhelm Moritz von Romberg

Johann Friedrich Wilhelm Moritz Freiherr von Romberg (* 1724 auf Schloss Brünninghausen; † 1792 in Wesel) war ein preußischer Generalleutnant, Chef des Infanterieregiments Nr. 16 und Kommandant der Zitadelle Wesel.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herkunft

Seine Familie stammt aus der Grafschaft Mark. Er war der Sohn von Konrad Stephan Freiherr von Romberg (1691–1755) Erbherr auf Brünninghausen, Bladendorf, Landdrost von Lünen und Hörde sowie Direktor der Ritterschaft der Grafschaft Mark. Seine Mutter war Mechtel Matia Christine von Botlenberg genannt Kessel (1700–1771). Der spätere Generalmajor Friedrich Gisbert Wilhelm von Romberg (1729–1809) war sein Bruder, Gisbert von Romberg war der Sohn seines Bruder Kaspar Adolf (1721–95).

Militärkarriere

Romberg kam zur Preußischen Armee und wurde am 18. April 1742 Fähnrich im Infanterieregiment Nr. 8. Ein Jahr später wurde er zum Sekondeleutnant ernannt, und am 18. Oktober 1753 Premierleutnant. Im Jahr 1756 wurde er Generaladjutant von General von Jungken. Am 4. Mai 1759 folgte seine Ernennung zum Kompaniechef und am 20. April 1763 die Beförderung zum Major. Im Mai 1773 wurde er Oberstleutnant und am 1. September 1780 Oberst sowie Kommandeur des Infanterieregiments „Budberg“ Nr. 9. Am 22. Mai 1785 erfolgte seine Ernennung zum Generalmajor und Chef des Infanterieregiments „Schottenstein“ Nr. 16 in Königsberg.

Im Januar 1789 nahm Romberg wegen einer Gesichtslähmung seinen Abschied und erhielt die Stelle als Kommandanten von Wesel. 1788 und 1789 organisierte er die Einrichtung von Freiwilligen-Werbestellen von Rekruten aus den werbefreien Distrikten des Herzogtum Kleve, Fürstentum Moers und dem preußischen Teil von Geldern. Im September 1790 wurde er zum Generalleutnant ernannt. Er starb im Jahr darauf.

Familie

Romberg war seit dem 16. Oktober 1757 mit Friderike Christiane Volpertine Luise von Jungken verheiratet. Sie war die Tochter von Martin Eberhard von Jungkenn und Eleonore Magdalena Juliane von Vohenstein zu Adelsmannsfelden.

Mit seiner Ehefrau hatte er verschiedene Kinder, darunter:

  • Frederike Johanna Margarete ∞ Anton Nikolaus Franz von Vely \rightarrow Linie Vely-Jungkenn
  • Wilhelm Bernhard Friedrich (1775–1831) ∞ Susanna Catharina Eickel

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Johann Friedrich Wilhelm Moritz von Romberg. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band III, Arnold Wever, Berlin 1790, S. 478 (Johann Friedrich Wilhelm Moritz von Romberg in der Google Buchsuche,Ergänzungen in der Google Buchsuche).

Weblinks