Johann I. (Habsburg-Laufenburg)

Johann I. (Habsburg-Laufenburg) auch Hans I. (* um 1297; † 20.–30. September 1337 bei Grynau), war ein Graf von Habsburg-Laufenburg, nach dem Tod seines Vaters Rudolf III. 1314 Landgraf im Klettgau und Vogt des Klosters Rheinau

Inhaltsverzeichnis

Leben

Johann I. war der Sohn von Rudolf III. und seiner Gemahlin Elisabeth von Rapperswil. Den Laufenburgern erneuerte er 1315 ihr Stadtrecht.[1]

Er war gewiss ein Pechvogel, und zu seinem Unglück trug vor allem seine Unterstützung der unterlegenen Partei bei der »Revolution in Zürich« bei, die ausgelöst wurde durch den Ritter und Bürgermeister von Zürich Rudolf Brun und dessen Brunsche Zunftverfassung, der er auf seinem Schloss Rapperswil Asyl gewährte, im weiteren Verlauf dieser Geschehnisse, die als Schlacht bei Grynau bekannt ist, wurde er als Anführer zusammen mit dem Toggenburger Graf Diethelm II. (Toggenburg) bei Grynau erschlagen.

Familie

Er war verheiratet mit Agnes von Werd († nach 9. Februar 1354), Tochter des Sigismund von Werd, Landgraf des Unter-Elsaß. Das Paar hatte folgende Kinder:

∞ Elisabeth von Ochsenstein
∞ Agnes von Teck

Weblinks

Siehe auch

Literatur

  • Fridolin Jehle, Geschichte der Stadt Laufenburg Band 1, Die gemeinsame Stadt, 1979
  • NDB

Einzelnachweise

  1. Fridolin Jehle, Geschichte der Stadt Laufenburg Band 1, Die gemeinsame Stadt, 1979, S. 28
  2. http://www.worldhistory.de/wnf/navbar/wnf.php?oid=11081


Vorgänger Amt Nachfolger
Rudolf III. (Habsburg-Laufenburg) Landgraf im Klettgau
nach12971337
Johann II. (Habsburg-Laufenburg) und Rudolf IV. (Habsburg-Laufenburg)