Johann Jeremias von Renouard

Johann Jeremias von Renouard (* 30. Juli 1742; † 30. Dezember 1810 in Spandau) war ein königlich preußischer Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiments Nr. 3

Er war der Sohn des Hofrats Franz von Renouard (* 1710; † 1796) Oberhaupt der französischen Kolonie in Berlin.

Leben

Er kämpfte bereits im Siebenjährigen Krieg in Prag und Kay, wo er verwundet wurde. Am 21. September 1759 geriet er bei einem Gefecht bei Korbitz (heute Stadtteil von Meißen) in Gefangenschaft. Dort bleib er bis zum Ende des Krieges Er kämpfte danach im Bayrischen Erbfolgekrieg. Am 27. Mai 1785 erfolgte seine Ernennung zum Major. Am 27 Mai 1787 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regiment Nr. 18. Mit dem Bataillon kämpfte er in den Niederlanden. Am 28. Mai 1789 erhielt der den Pour le Merite für die gute Disziplin in seiner Truppe. Am 7. Juni 1792 erfolgte die Beförderung zum Oberstleutnant, sowie der Erste Koalitionskrieg. Er kämpfte dort mit Auszeichnung in verschieden Schlachten. Am 24. Januar 1794 wurde er Oberst und Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 56 und am 1. Oktober 1799 Chef des Infanterie-Regiments Nr. 3 Am 20. Mai 1800 erfolgte sein Beförderung zum Generalmajor. Er kämpfte 1806 in der Schlacht bei Auerstedt und wurde schwer verwundet. Danach kam er nach Magdeburg als die Festung vor den Franzosen kapitulierte unterschrieb auch er den Vertrag. Am 19. November 1809 kam er wegen seiner Rolle bei der Kapitulation vor ein Kriegsgericht und wurde zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt. Er kam in die Festung Spandau und durfte wegen seines schlechten Gesundheitszustandes ab 25. Januar 1810 in die Stadt umziehen. Er verstarb 30. Dezember 1810 in Spandau.

Sein Sohn wurde ebenfalls Generalmajor.

Literatur

Weblinks