Johann Penz

Johann Penz, auch Hans Penz, (* 17. August 1950 in Maierhöfen im Bezirk Melk) ist ein niederösterreichischer Landespolitiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und seit 10. April 2008 Präsident des Landtages von Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Johann Penz besuchte nach der Volksschule in Gansbach und der Hauptschule in Prinzersdorf die Höhere landwirtschaftliche Bundeslehranstalt Francisco Josephinum in Wieselburg. Er trägt den Berufstitel Ingenieur. Nach seinem Präsenzdienst studierte er Volkswirtschaft an der Universität Wien. Von 1973 bis 1983 war er Sekretär des Niederösterreichischen Bauernbundes, 1983 wurde er zum Direktor des NÖ Bauernbundes gewählt. Dieses Mandat legte er im Jahr 2010 zurück. Seine Nachfolgerin wird Klaudia Tanner.

Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er ist Mitglied mehrerer MKV-Verbindungen und der katholischen Studentenverbindung K.Ö.H.V. Franco Bavaria Wien im ÖCV.

Partei

Penz ist Mitglied der Österreichischen Volkspartei (ÖVP). Seit 1984 ist er Mitglied der Landesparteileitung und des Landesparteivorstandes der ÖVP Niederösterreich sowie ÖVP Bezirksparteiobmann des Bezirkes Krems (ohne der Stadt Krems).

Abgeordneter

Niederösterreichischer Landtag

In den Niederösterreichischen Landtag zog Johann Penz 1998 ein, dritter Präsident des Landtages war er von 1998 bis 2008. Seit 10. April 2008 ist er Präsident des Niederösterreichischen Landtages.

Bundesrat

Penz war von 1. Dezember 1987 bis 15. April 1998 Mitglied des Bundesrates. Von 1996 bis 1998 war er Vorsitzender des EU-Ausschusses des Bundesrates sowie Mitglied in zahlreichen weiteren Ausschüssen. Von 1996 bis 1998 war er zudem Mitglied der österreichischen Delegation zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Mandate

Penz ist ehrenamtlicher Obmann der Akademikergruppe des Niederösterreichischen Bauernbundes, Obmann des Unterstützungsvereins für Studierende der Land- und Forstwirtschaft und Geschäftsführer der Leopold-Figl-Stiftung.

Ehrungen und Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952