Johann Prechtler

Otto Prechtler, Lithographie von Gabriel Decker, s.a.
Johann Prechtler

Johann Prechtler, eigentlich Johann Otto Prechtler, (* 21. Januar 1813 in Grieskirchen; † 6. August 1881 in Innsbruck) war ein österreichischer Dramatiker, Lyriker, Librettist und Staatsbeamter (Archivar). In seiner Epoche wurde er auf Österreichs Bühnen viel gespielt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Johann Otto Prechtler wurde 1813 in einfachen Verhältnissen geboren. Er studierte in Linz und Wien Geschichte und Philosophie. Er war auch kurzzeitig als katholischer Geistlicher tätig.

Von 1834 bis 1851 war er als Beamter bei der Hofkammer in Wien beschäftigt. Es folgte eine Tätigkeit von 1851 bis 1856 als Hilfsämterdirektor im Ministerium für Landeskultur und Bergbau und dann war er von 1856 bis zu seiner Pensionierung 1866 Archivdirektor im Finanzministerium des Kaiserreiches Österreich, als direkter Nachfolger von Franz Grillparzer, mit dem ihn eine Lebenslange Freundschaft verband.

Der Literat Prechtler war zu Lebzeiten vor allem als Dramatiker erfolgreich. Er schrieb Novellen, Reiseerinnerungen, gut 20 Dramen, 30 Opernlibretti und einige Bändchen mit Lyrik.

Auch war er 1867/1868 Theaterdirektor in München.

Prechtler starb am 6. August 1881 in Innsbruck.

Werke

  • Isfendiar, 1843, dramatisches Gedicht
  • Gedichte, 1844.
  • Die Kronenwächter, 1844, Drama.
  • Die Schule des Königs, 1844, Drama.
  • Falconiere, 1846, Drama.
  • Adrienne, 1847, historisches Drama.
  • Die Rose von Sorrent, 1849, Drama.
  • Johanna von Neapel, 1850. Drama.
  • Zeitlosen, 1855, Gedichte.

Literatur

Quellen

  • meyerslexikon.online.de
  • Mann für Mann. Ein biographisches Lexikon. Suhrkamp Verlag
  • Deutsche Biographische Enzyklopädie

Weblinks