Johannes Stuck

Johannes Stuck in Assen 2011

Johannes-Emanuel Stuck (* 22. Oktober 1986) ist ein österreichischer Rennfahrer. Er ist ein Sohn des Rennfahrers Hans-Joachim Stuck und ein Bruder des Rennfahrers Ferdinand Stuck.

Karriere

Stuck begann seine Motorsportkarriere im Tourenwagensport. 2003 wurde er 13. im ADAC Volkswagen Lupo Cup, ein Jahr später belegte er den 15. Gesamtrang im ADAC Volkswagen Polo Cup. 2005 wechselte Stuck in die deutsche Mini Challenge und beendete sowohl seine erste als auch seine zweite Saison auf dem fünften Platz in der Meisterschaft. Außerdem trat er 2006 in der VLN Langstreckenmeisterschaft an. 2007 nahm Stuck nur an einigen Rennen der deutschen Mini Challenge teil und schloss die Saison auf dem 16. Platz in der Meisterschaft ab. Außerdem debütierte er in der Le Mans Series, in der er in der LMGT2-Wertung antrat. Beim 24-h-Rennen Nürburgring erzielte er den Sieg in der SP6-Kategorie.

2008 trat Stuck nur zu zwei Rennen in der ADAC GT Masters und zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an. 2009 war er in verschiedenen Rennklassen aktiv. Er trat in der ADAC GT Masters, in der American Le Mans Series (ALMS), in der Lamborghini Blancpain Super Trofeo, in der FIA-GT3-Europameisterschaft und in der VLN Langstreckenmeisterschaft an. Die beste Gesamtplatzierung erzielte er in der Lamborghini Blancpain Super Trofeo, die er auf dem zehnten Meisterschaftsrang abschloss. 2010 startete Stuck bei vier Rennen der FIA-GT3-Europameisterschaft sowie bei jeweils zwei Rennen der ADAC GT Masters und der Racecar Euro Series. Zusätzlich nahm er an Langstreckenrennen teil.

2011 tritt Stuck zusammen mit seinem Bruder Ferdinand für Reiter Engineering in der ADAC GT Masters und in der Deutschen GT-Meisterschaft an. Im Laufe der Saison erzielten sie zusammen vier Laufsiege und wurden Deutscher GT-Meister sowie Vizemeister im ADAC-GT-Masters.

Karrierestationen

  • 2009: VLN Langstreckenmeisterschaft (Platz 601)
  • 2010: FIA-GT3-Europameisterschaft, (Platz 30)
  • 2010: ADAC GT Masters
  • 2010: Racecar Euro Series (Platz 42)
  • 2011: ADAC GT Masters (Platz 2)
  • 2011: Deutsche GT-Meisterschaft (Platz 1)

Weblinks