Josef García-Cascales

Josef García-Cascales CMF (* 9. August 1928 in Xativa, Provinz Valencia, Spanien als José Maria García-Cascales; † 8. September 2012 in Wien, Österreich) war ein in Österreich tätiger spanischer Ordenspriester. Er war der Begründer der Cursillobewegung im deutschsprachigen Raum.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Josef García-Cascales wurde in der spanischen Provinz Valencia geboren, sein Vater wurde 1936 wegen seines christlichen Glaubens im Spanischen Bürgerkrieg ermordet. 1940 trat er in das Kleine Seminar der Claretiner in Alagón, Provinz Saragossa, ein. 1946 trat er der Ordensgemeinschaft in Vic, Provinz Barcelona, bei und studierte Philosophie in Nordspanien. Von 1949 bis 1953 studierte er Katholische Theologie in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1953 empfing er die Priesterweihe. Seit 1958 war er in Wien tätig.

Zu Pfingsten 1960 führte er, ausgehend von Stift Heiligenkreuz, die Cursillobewegung im deutschsprachigen Raum ein und war Leiter der Bewegung bis 2003.[1] 1969 wurde er von der Österreichischen Bischofskonferenz zum Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Diözesansekretariate (ADC) ernannt. Er war Kirchenrektor vom Unbefleckten Herz Mariä, Pfarre Wien Breitenfeld.

Seine schriftstellerischen Werke haben eine Auflage von nahezu 1,5 Millionen Exemplaren erreicht. Er leitete über 35 Jahre lang die Zeitschrift „Cursillo - Evangelium heute“.

Werke

  • Claret gegen Windmühlen
  • Bund der Freundlichkeit
  • Lebensfülle, 2009
  • Utopien in der Bibel, 2008
  • Zertretene Millionen, 1975
  • Hat Christentum Zukunft?
  • Die An-Gebote Gottes: Angebote des Lebens
  • Gotteserfahrung - Christuserlebnis, 1978
  • Das Zeugnis des Cursillo, 1966

Weblinks

Einzelnachweise

  1. „Gründer der Cusillo-Bewegung verstorben“, Radio Vatikan/kap, 10. September 2012