Josef Ludwig

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel beschreibt den österreichischen Architekten. Josef Ludwig war auch ein Pseudonym des Kölner Kunstsammlers und Mäzens Josef Haubrich
Miethaus Längenfeldgasse 4 (1898–1899) von Josef Ludwig

Josef Ludwig (* 23. April 1871 in Wien; † 17. Oktober 1933 ebenda) war ein österreichischer Architekt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ludwig besuchte die Staatsgewerbeschule in Wien, die er 1891 abschloss. Danach studierte er von 1892 bis 1895 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Karl von Hasenauer und Otto Wagner. Von 1898 bis 1904 trat er als selbstständiger Architekt auf, wechselte aber dann 1907, als er seine Baumeisterkonzession erhielt, in das Wiener Stadtbauamt, wo er zu deren Spitzenarchitekten zählte. Zu Beginn des Wohnbauprogramms der Gemeinde Wien nach dem Ersten Weltkrieg hatte er dort eine führende Position inne. Josef Ludwig wurde auf dem Döblinger Friedhof bestattet.

Bedeutung

Ludwig vereinte in seinen Bauten als selbstständiger Architekt das historistische Gestaltungsschema mit Dekorationselementen des Jugendstils, was seinen Gebäuden eine unverwechselbare Form gab. In seiner Zeit beim Stadtbauamt sind seine eigenen Entwürfe nicht fassbar, da deren Projekte nicht namentlich erfasst wurden.

Werke

  • Miethaus, Längenfeldgasse 4, Wien 12 (1898–1899)
  • Miethäuser, Gentzgasse 7–9, Wien 18 (1899)
  • Miethaus Johannes-Hof, Währinger Straße 170–170a, Wien 18 (1899–1901)
  • Miethaus, Gentzgasse 86–88, Wien 18 (um 1900)
  • Miethäuser, Döblinger Hauptstraße 77 und 77a, Wien 19 (um 1900)
  • Miethäuser, Brückengasse 8–8a, Wien 6 (1904)
  • Ausgestaltung des Kobenzl und Volksrestaurants Krapfenwaldl, Wien 19 (1911)

Weblinks

 Commons: Josef Ludwig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien