Josef Nagl

Josef Nagl (7. Dan, Shōtōkan) ist seit März 2005 Landestrainer des burgenländischen Karateverbandes.

1969 begann er bei Hanshi Isao Ichikawa (10. Dan, Doshinkan) mit dem Karatetraining. Ab 1971 trainierte er bei dem späteren österreichischen Nationaltrainer Takeji Ogawa (9. Dan, Gōjū-Ryū). 1975 wechselt er zur Stilrichtung Shōtōkan und trainierte mit vielen österreichischen Trainern. International waren seine Trainer Kan Shiwamori (7. Dan), Sugimura (8. Dan, ehemaliger Schweizer Nationaltrainer), Hideo Ochi (8. Dan, ehemaliger deutscher Nationaltrainer), Diky Donovan (7. Dan, englischer Nationaltrainer) und Dario Machini (7. Dan, ehemaliger Kata-Weltmeister).

Trainer und Betreuer seit 1975

1976 begann er mit Kindern, Schüler von der Wiener American School, Karate zu trainieren, damals galt die allgemeine Meinung, dass Karate kein Sport für Kinder sei. Die gleiche Meinung betraf auch Karate für Frauen. Später schrieb er im Rahmen seiner Trainerausbildung seine Arbeit über Karate für Kinder. Viele Vereine in Österreich nahmen dieses Thema auf und sorgten dafür Nachwuchskarateka auszubilden. Im Gegensatz zu damals ist es heute eher unvorstellbar keine Kinder und Frauen im Verein als Mitglied zu haben.

1982 gründete er den Nippon Shotokan Karate Club

Erfolg

Er konnte mit der Ausbildung seiner Karateka zum Teil das erreichen, was er sich vorgestellt hatte. Seine Karateka haben ihre Perfektion bei den World-Games einmal 2. Platz, Shotokan-Weltmeisterschaft dreimal 2. Platz, bei zwölf Weltmeisterschaften (WKF) zweimal 3. Platz, bei Europameisterschaften (EKF) einmal 1., zweimal 2. und siebenmal 3. Platz, bei Europameisterschaften der Stilrichtungen 19-mal 1. Platz und bei internationalen Turnieren (84-mal 1., 70-mal 2. und 116-mal 3. Platz) gemessen. Außerdem folgten noch viele Staatsmeister: 65-mal 1. Platz, Österreichischer Juniorenmeister 38-mal 1. Platz und Landesmeister 153-mal 1. Platz.

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