Josef Schöner

Josef A. Schöner (* 25. Februar 1904 in Wien; † 9. März 1978 ebenda) war ein österreichischer Botschafter.

Leben

Josef Schöner war der Sohn von Carloline Leopoldine und Andreas Carl Schöner. Er studierte Rechtswissenschaft und hatte seine Gerichtspraxis von 1932 bis 1933. 1933 trat er in den auswärtigen Dienst. 1934 war er an der Gesandtschaft in Washington, D.C. und dem Generalkonsulat in New York City beschäftigt. Von 1934 bis 1938 wurde er in der Abteilung Auswärtige Angelegenheiten des Bundeskanzleramtes beschäftigt. 1939 wurde er in den Ruhestand verstetzt.

Im April 1945 trat er als Legationsrat wieder in den auswärtigen Dienst.

Von 1947 bis 1948 war er an der Gesandtschaft in London und von 1948 bis 1950 in Washington, D. C. beschäftigt. Von 1950 bis 1953 leitete er die Verbindungsstelle der österreichischen Regierung zur Regierung in Bonn.

1952 wurde er zum Gesandten befördert. 1953 wurde er Leiter der politischen Abteilung Auswärtige Angelegenheiten im Bundeskanzleramt. Von 1955 bis 1958 war er Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten, im Rang eines Botschafter.

Er wurde am 1. April 1958 zum Botschafter in Bonn ernannt, wo er vom 18. April 1958 bis 31. Januar 1966 in akkreditiert war. Vom 25. Februar 1966 bis 31. März 1970 war er Ambassador to the Court of St James’s.

Ehrungen

Literatur

  • Josef Schöner: Wiener Tagebuch 1944/1945. Hrsg. von Eva-Marie Csaky. Böhlau, Wien u. a. 1992, ISBN 3-205-05531-4 (enthält auf S. 9–14 ein Lebensbild Schöners von Franz Matscher, siehe auch Google Books)
Vorgänger Amt Nachfolger
Stefan Tauschitz Österreichischer Botschafter in Deutschland
1950–1953
Heinrich Schmid
Adrian Rotter Österreichischer Botschafter in Deutschland
1958–1966
Karl Gruber
Johannes Schwarzenberg Österreichischer Botschafter im Vereinigten Königreich
1966–1970
Wilfried Platzer