Josko

Dieser Artikel behandelt das österreichische Unternehmen; für den slawischen männlichen Vornamen siehe Joško.
Josko
Josko Logo 2011.jpg
Rechtsform GmbH
Gründung 1960
Sitz Kopfing im Innkreis, Österreich
Leitung Christa Wagner,
Karl Wagner,
Johann Scheuringer
Mitarbeiter rund 780
Umsatz 127 Millionen Euro
Branche Produzierendes Gewerbe, Handel
Produkte Fenster und Türen
Website www.josko.de
Stand: 2010 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2010

Die Josko Fenster und Türen GmbH ist der zweitgrößte Fenster- und Türenhersteller Österreichs mit Hauptsitz in Kopfing im Innkreis.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmen

Josko ist nach eigenen Angaben österreichischer Marktführer bei Holz- und Aluminiumfenstern. Das Unternehmen beschäftigt etwa 780 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 127 Millionen Euro (Stand: 2010).[1] Die Produktion erfolgt nach wie vor in den beiden Standorten Kopfing und Andorf. Die Produktpalette umfasst dabei Fenster aus Holz, Kunststoff, Holz und Aluminium, sowie Haustüren, Innentüren und Ganzglassysteme. Über 100 Vertriebspartner in Österreich, Baden-Württemberg, Bayern, Tschechien und Ungarn vertreiben in mehr als 80 Ausstellungsstandorten unter der Marke Josko. Das Unternehmen ist Hauptsponsor des Bundesligisten SV Ried in der österreichischen Fußball-Bundesliga.

Geschichte

1960 wurde die Firma Josko als klassische Tischlerei durch Kommerzienrat Johann Scheuringer gegründet. Bereits 1970 begann die Konzentration auf die Produktion von Fenstern und Türen. Diese Spezialisierung führte zu einem raschen Wachstum. 1980 stieg das Unternehmen in den Markt für Kunststofffenster ein und gründete die Firma Ekutherm. Im Jahr 1982 ging in Kopfing Österreichs erste computergesteuerte Maßfensteranlage in Betrieb. Im Jahr 1985 zerstörte ein Großbrand die gesamte Produktion von Josko am Ortsrand von Kopfing. Ein Jahr später wurde der Betrieb wieder aufgebaut. 1993 brachte Josko das erste Fenster mit verdecktem Beschlag auf den Markt. Josko war der erste europäische Hersteller, der ausschließlich wasserlösliche Lacke und Lasuren einsetzte. 1995 wurden erstmals Fenster mit Profilen aus eigener Entwicklung produziert. Im Jahr 2000 fusionierten Josko und Ekutherm zur Josko Fenster und Türen GmbH. Im Jahr 2007 konnte Josko als seinen Marktanteil um 0,5 % auf 9,5 % erhöhen. Damit war Josko zum vierten Mal in Folge der Marktführer bei Holz- und Aluminiumfenstern. 2009 überschritt Josko zum ersten Mal in der Firmengeschichte die Umsatzgrenze von 100 Millionen Euro.

Preise und Auszeichnungen

1990, 1996: „Bester Gewerbebetrieb“[2]
2010: Sonderpreis des Landes für Beschäftigung[3]
2011: Platz 3 in der Kategorie „Big Player in Oberösterreich“[4]
  • Energie-Genie Innovationspreis (2004, 2006)[5]
  • Staatspreis für Holzmarketing
  • Innovationspreis für Bio-Niedrigenergie-Fenster
  • Oberösterreichischer Umweltpreis (2006)[6]
  • „Bestes Familienunternehmen“ der Bezirksrundschau (2010)
  • „Preis für Regionalität“ (2011) der Rundschau

Einzelnachweise

  1. www.josko.at
  2. http://www.nachrichten.at/oonup/pegasus/hall-of-fame.php
  3. http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/pegasus/art18655,410126
  4. http://www.wirtschaftsblatt.at/images/mediadb/alc/alc2011_ooe_ranking.pdf
  5. http://www.esv.or.at/veranstaltungen/wettbewerbe/rueckblick-wettbewerbe/energie-genie-2003-2007/
  6. http://dedhost-s-sil-020.sil.at/Content.Node/04/inhalte/news/archiv/2006-09-27_gesundheit.php (Link ist nicht erreichbar)

Weblinks