Julius Schulte

Weberschule in Linz Urfahr, 1912
Altes Urfahraner Rathaus mit Jugendstilfassade, 1913
Die Traunfallbrücke; 1925 nach einem Entwurf von Julius Schulte errichtet, im 2. Weltkrieg zerstört und 1948 in gleicher Form wieder aufgebaut.

Julius Schulte (* 14. Mai 1881 in Steyrermühl, Gemeinde Laakirchen; † 11. August 1928 in Linz) war ein österreichischer Architekt, dessen Werke sich zunächst am Jugendstil und später am Expressionismus orientierten.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Julius Schulte studierte an der Technischen Hochschule und der Wiener Akademie. Er arbeitete ab 1905 im Atelier von Friedrich Ohmann. Von 1909 bis 1921 war Schulte Baurat beim Magistrat Linz. 1923 wurde er Mitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens, Künstlerhaus. Mit 1926 übernahm er eine Professur an der Technischen Hochschule in Graz (Lehrkanzel für Baukunst).[1]

Von 1919 an errichtete Schulte in Oberösterreich zahlreiche öffentliche Gebäude und Wohnhäuser.

Werk (Auswahl)

  • 1911: Bundesgymnasium Körnerschule Linz
  • 1912: Weberschule Linz
  • 1913: Altes Rathaus (Urfahr) Umbau: Jugendstilfassade
  • 1920: Landesfeuerwehrschule Oberösterreich
  • 1925: Traunfallbrücke
  • 1926: Aufstockung der Postdirektion Linz
  • 1927: Hauptschule Ebensee
  • 1929: Krematorium in Linz (nach seinem Tod fertiggestellt)

Weblinks

 Commons: Julius Schulte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. "Julius Schulte" im Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, Bd. 11 (Lfg. 54, 1999), S. 337f; "Julius Schulte" Denkmaldatenbank, Archiv der Stadt Linz. Abgerufen am 3. Juli 2012.