Julius von Groß

Julius von Groß (* 21. November 1812 in Darkehmen, Ostpreußen; † 18. September 1881 in Berlin) war ein preußischer General der Infanterie.

Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit der Familie von Schwarzhoff als „von Groß genannt von Schwarzhoff“ am 6. Februar 1835 in Berlin.

Militärischer Werdegang

Von Groß trat 1830 als Sekondeleutnant in das 5. Infanterie-Regiment und besuchte zwischen 1833 und 1836 die allgemeine Kriegsschule. Bis 1861 wurde er bis zum Oberst befördert. 1865 wurde er zum Kommandeur der 13. Infanterie-Brigade und zum Generalmajor ernannt.

1866 nahm von Groß am Deutschen Krieg in Böhmen teil. Er war an dem Gefecht von Münchengrätz und an der Schlacht von Königgrätz sowie dem Gefecht bei Blumenau beteiligt. Nach dem Friedensschluss wurde er nach Hannover gesandt, wo er die Landwehr organisierte.

Beim Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges wurde von Groß 1870 Generalleutnant und Kommandeur der 7. Infanterie-Division, mit der er in der Schlacht bei Beaumont 28 Geschütze eroberte und 1.500 Gefangene machte. Vor Paris schlug er später wiederholt feindliche Ausfälle zurück.

1873 wurde von Groß mit der Führung des III. Armee-Korps betraut und 1875 zu dessen Kommandierenden General und zum General der Infanterie ernannt.

Literatur