Junge Industrie

Die Junge Industrie ist ein Netzwerk österreichischer junger Unternehmer und Führungskräfte.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gegründet wurde sie als „Jugendsektion“ der Industriellenvereinigung im Jahr 1947. Gründungsmitglieder waren u. a. Marius Mautner-Markhof und Robert von Schoeller, die aus österreichischen Industriellenfamilien stammten. Die Junge Industrie hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer politisch engagierten Gruppe junger Unternehmer und Führungskräfte entwickelt.

Organisation

Die Junge Industrie besteht aus acht Landesgruppen mit ca. 1000 Mitgliedern im Alter von 18 bis 40 Jahren. Im Bundesvorstand sind die Vorsitzenden der acht Landesverbände vertreten. Bundesvorsitzende ist derzeit Therese Niss, geschäftsführende Gesellschafterin der Miba-Tochter High Tech Coatings. Sie folgte im Oktober 2009 Mag. Martin Ohneberg, CFO der Soravia Gruppe, der diese Funktion 2 Perioden ausübte.

Aufgaben und Ziele

Die Junge Industrie bildet ein Netzwerk, das sich zu aktuellen und zukünftigen industrie- sowie gesellschaftspolitischen Themen positioniert. Sie kooperiert mit der Industriellenvereinigung und anderen Jugendorganisationen. Sie will das Potenzial ihrer Mitglieder nutzen, um wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen im Sinne eines modernen Wirtschaftsstandortes Österreich mitzugestalten.

Sie bietet regelmäßige Veranstaltungen an, in denen z. B. interessante Firmen besichtigt werden, Vorträge mit renommierten Referenten stattfinden und Studienreisen organisiert werden.

2011 sorgte die Gruppe international für Furore, indem sie unter dem Decknamen „The BirdBase“ zuerst 1000 fehlerhafte Exemplare von Kafkas „Schloss“ und dann eine Falschmeldung über eine Wiener Sex-Schule in Umlauf brachten. Diese Aktionen sollten die Öffentlichkeit zur Diskussion anregen.

Weblinks