Königskapelle (Gemeinde Karrösten)

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Königskapelle (Gemeinde Karrösten) (Dorf)
Königskapelle (Gemeinde Karrösten) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Imst (IM), Tirol
Pol. Gemeinde Karrösten
Ortschaft Karrösten
Koordinaten 47° 13′ 14″ N, 10° 45′ 26″ O47.22063888888910.757333333333720Koordinaten: 47° 13′ 14″ N, 10° 45′ 26″ Of1
Höhe 720 m ü. A.
Postleitzahl A-6463f1
Statistische Kennzeichnung
Zählbezirk/Zählsprengel Karrösten (70203 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM

Königskapelle ist ein Dorf in Tirol, und Ortsteil der Gemeinde Karrösten im Oberinntal. Es bildete sich um die gleichnamige Kapelle, auch Sachsenkapelle genannt, des mittleren 19. Jahrhunderts.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Königskapelle liegt zwischen Karrösten und Brennbichl, am Weg vom Inn Richtung Imst.

Die Königskapelle

Die Königskapelle wurde zur Erinnerung an König Friedrich August II. von Sachsen (1797–1854) erbaut und am 8. August 1855 eingeweiht.

Bei einem Ausflug in das Pitztal verunglückte er kurz hinter Imst zwischen dem Ortsteil Brennbichl und der Innbrücke, als der Pferdewagen umfiel und er durch einen Hufschlag eines scheuenden Pferdes am Hinterkopf getroffen wurde. Am 9. August 1854 verstarb er im Gasthof Neuner. Noch heute erinnert das Sterbezimmer daran.

Auf Veranlassung der Witwe Marie von Sachsen (1805–1877) wurde die Kapelle im neugotischen Stil errichtet.

Der Chef des königlich sächsischen Hauses Wettin albertinischer Linie, Friedrich Christian Markgraf von Meißen Herzog zu Sachsen, bestimmte wenige Jahre vor seinem Tod die Kapelle als künftige Grablege für sich und seine Angehörigen.

Sie steht per Bescheid unter Denkmalschutz.

Literatur

  • Prinz-Friedrich-Christian-Stiftung: Königskapelle Brennbichl Schnell Kunstführer Nr. 962 (Schriftenreihe der Studiengruppe für Sächsische Geschichte und Kultur e.V. München; 5.), Verlag Schnell & Steiner 2. Aufl., Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-4694-9

Weblinks