Königstetten

Königstetten
Wappen von Königstetten
Königstetten (Österreich)
Königstetten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Tulln
Kfz-Kennzeichen: TU
Fläche: 13,14 km²
Koordinaten: 48° 17′ N, 16° 7′ O48.28333333333316.116666666667181Koordinaten: 48° 17′ 0″ N, 16° 7′ 0″ O
Höhe: 181 m ü. A.
Einwohner: 1.993 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 151,67 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3433
Vorwahl: 02273
Gemeindekennziffer: 3 21 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
3433 Königstetten
Website: www.koenigstetten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Roland Nagl (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
13 ÖVP, 5 L.SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Königstetten im Bezirk Tulln
Absdorf Atzenbrugg Fels am Wagram Grafenwörth Großriedenthal Großweikersdorf Judenau-Baumgarten Kirchberg am Wagram Königsbrunn am Wagram Königstetten Langenrohr Michelhausen Muckendorf-Wipfing Sieghartskirchen Sitzenberg-Reidling St. Andrä-Wördern Tulbing Tulln an der Donau Würmla Zeiselmauer-Wolfpassing Zwentendorf an der Donau NiederösterreichLage der Gemeinde Königstetten im Bezirk Tulln (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Königstetten um 1900
Königstetten um 1900
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Königstetten ist eine Marktgemeinde mit 1993 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Tulln in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Königstetten liegt neben Langenlebarn am Südrand des Tullnerfelds und am nördlichen Rand des Wienerwalds in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 13,04 Quadratkilometer. 42,07 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Königstetten.

Geschichte

Königstetten (Mitte oben) und seine Umgebung in der Landesaufnahme um 1872

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Wichtige Ereignisse waren:

  • 985 erste urkundliche Erwähnung
  • 1083 erste Erwähnung von Weinbau
  • 12. Jahrhundert Pfarrkirche
  • 1438 Markterhebung
  • 1683 Sammelpunkt der Truppen des Polenkönigs Sobieski zum Marsch durch den Wienerwald vor der Schlacht am Kahlenberg

Name

Der Name Königstetten wird von Chunihohesstetin hergeleitet. Chunihohe ist ein mittelhochdeutscher männlicher Name. Die erste Erwähnung findet sich in einer Urkunde des Bischofs Pilgrim von Passau (971–991).

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1888 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1635 Einwohner, 1981 1308 und im Jahr 1971 1202 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Roland Nagl, Amtsleiterin Angelika Reichl.

Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2010 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 13, Liste SPÖ 5, FPÖ 1.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Planetenweg Tullnerfeld - Wienerwald

Sport

Seit 1905 existiert in Königstetten ein Schwimmbad. Das zuvor aus Kostengründen dem Verfall preisgegebene Parkbad wurde 2010 neu gestaltet und im Juli 2010 wiedereröffnet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 78, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 27. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 895. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,99 Prozent.

In Königstetten gibt es mehrere Heurigenbetriebe. Der Ort besitzt eine Blasmusik und ein stark ausgeprägtes Vereinswesen.

Literatur

  • Leopold Schöfbeck: Chronik der Marktgemeinde Königstetten. Marktgemeinde Königstetten, Königstetten 1983.

Weblinks

 Commons: Königstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien