Kaisermühlen Blues

Seriendaten
Originaltitel Kaisermühlen Blues
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Produktionsjahr(e) 1992–1999
Länge 45 Minuten
Episoden 64 + Sonderfolge in 7 Staffeln
Genre Dramedy
Titellied Marianne Mendt & Adi HirschalKaisermühlen Blues
Produktion MR Film
Idee Ernst Hinterberger
Musik Roland Neuwirth
Besetzung

Kaisermühlen Blues, andere Schreibweisen[1][2] Kaisermühlen-Blues, Kaisermühlenblues (1992–1999), im Auftrag des ORF von der MR Film produziert, war eine der erfolgreichsten Fernsehserien in Österreich.

Schauplatz der Serie ist vor allem der Schüttauhof eine Gemeindebausiedlung in Kaisermühlen, einem Bezirksteil des 22. Wiener Gemeindebezirks Donaustadt. Die Handlung zeichnet sich durch eine sehr realitätsnahe Darstellung des Wiener Arbeitermilieus aus. In den Folgen wurden häufig Probleme des aktuellen politischen Geschehens aufgegriffen.

Das Drehbuch der Serie stammt von Ernst Hinterberger. Die Musik wurde zum Teil beigesteuert von Roland Neuwirth und seinen Extremschrammeln, die in einzelnen Folgen auch in Erscheinung treten.

Bemerkenswert ist auch die Liste der Darsteller, auf der sich einige der bekanntesten österreichischen Schauspieler und Kabarettisten finden.

Im Jahr 2000 wurde rund um die Figur des von Wolfgang Böck dargestellten Inspektor Trautmann eine eigene Krimi-Serie als Spin-off gestartet.

Inhaltsverzeichnis

Produktion

In sechs Staffeln wurden 64 Folgen sowie eine Sonderfolge hergestellt.[2]

Staffeln
  1. 1992/93 (12 Folgen, Regie: Reinhard Schwabenitzky, Kamera: Gerard Vandenberg/Walter Kindler)
  2. 1995 (10 Folgen, Regie: Harald Sicheritz, Kamera: Walter Kindler)
  3. 1996 (10 Folgen, Regie: Harald Sicheritz, Kamera: Walter Kindler)
  4. 1997 (12 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Peter Zeitlinger)
  5. 1997 (10 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Jiri Stibr)
  6. 1999 (10 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Jiri Stibr)

Folgen

1. Folge – Zentrum der Welt

  • Buch: Ernst Hinterberger / Bearbeitung Reinhard Schwabenitzky
  • Regie: Reinhard Schwabenitzky

Handlung:

  • Einzug von Lena und Franz ("Franzi", "Fünfer") Mayerhofer in den Gemeindebau ("10er Stiege")
  • Aufregung um den neuen Bewohner Franzi, der die Straßenbahnlinie 5 "spielt" und deshalb für Verärgerung bei Auto- und Busfahrern sorgt.
  • Bezirksrat Erwin Schoitl hat ein Verhältnis mit Sabine Leitner, findet dann aber auch an Lena Mayerhofer Gefallen.
  • Renate Schoitl lässt ihren Mann glauben, sie hätte eine Affäre, derweil kommt ihr Bruder Walter aus Norddeutschland zu Besuch.
  • Gitti Schimek ist in Sorge, an Krebs erkrankt zu sein, der Hausarzt stellt aber nur Gallensteine fest. Trotz der bevorstehenden Operation wird sie in der Fabrik gekündigt.

Gastrolle: Horst Chmela als Möbeltransportfahrer, Hartmut Becker als Bruder von Renate Schoitl und Roland Neuwirth als er selbst.

2. Folge – Nette Männer

Handlung:

  • Der Ex-Profifußballer Burschi wird überredet für den FC Vorwärts Kaisermühlen weiterzuspielen.
  • Gitti Schimek unterzieht sich nun der Gallenoperation. Ihre Tochter Ines eröffnet ihr, dass sie ausziehen möchte. Erwin Schoitl findet für Gitti eine Arbeitsstelle als Kellnerin, worüber Gitti sehr froh ist, Schoitls anzügliche Versuche wehrt sie jedoch ab. Beim Picknick mit Herrn Kudrnac, Josephus (einem farbigen UNO-Chauffeur) und den Mayerhofers lernt Gitti einen Mann kennen und macht mit diesem einen Tagesausflug nach Bratislava, jedoch bricht sie die Reise in Hainburg ab, da sie fürchtet einem Hochstapler, der sich nur von einer Frau aushalten lassen möchte, auf den Leim gegangen zu sein.
  • Die Bezirksräte Schoitl und Gneisser planen den Kauf eines verfallen Hauses, um daraus ein Asylantenheim zu machen, welches sie anschließend teuer weiterverkaufen wollen, wenn eine Fußgängerzone nebst desselben beschlossen wird.
  • Renate Schoitls Bruder verlässt Wien wieder.


Gastrolle: Herbert Prikopa als Wirt und neuer Arbeitgeber von Gitti Schimek und Hartmut Becker als Walter Jakobus, Renate Schoitls Bruder.

3. Folge – Der Muttertag

Handlung:

  • Franzis Straßenbahnfahrten als "Fünfer" werden zu einem Problem für die Kaisermühlner, der junge Mann wird deshalb unter die Aufsicht von zwei jugoslawischen Hilfsarbeitern (Slobodan und Swetlana) gestellt. Franzi nimmt jedoch Reissaus nachdem sich Swetlana vor ihm entblößt, er bleibt daraufhin verschwunden.
  • Gustl Schimek erzählt beim Muttertags-Frühstück, dass er von den uniformierten Polizisten zur Kriminalpolizei oder Staatspolizei wechseln möchte.
  • Sabine Leitners Hausarzt bewundert ihre handgefertigten Vasen und verspricht sich nach Förderern für ihr Hobby umzuhören.
  • Der Muttertagsausflug führt Familie Schoitl, samt Mutter Schoitl, auf eine ÖVP-Seniorenveranstaltung, dort eskaliert die brodelnde Feindschaft zwischen Renate und Erwins Mutter.


4. Folge – Verrückt

Handlung:

  • Auf Josephus' Vorschlag erhält Gitti ein Angebot als Haushälterin von Dr. Ogobona zu arbeiten. Anfangs lehnt sie ab, entschließt sich aber dennoch dazu die Stelle anzunehmen, als sie Zeugin einer ungerechten Behandlung gegenüber ihrer Kollegin Koziber wird. Trotz neuer, schöner Aufgabe ist die Stimmung getrübt, da es zu einem heftigen Streit im Hause Schimek kommt, in dessen Folge, Gitti Sohn Gustl vor die Türe setzt und der frisch getrennten Ines sein altes Zimmer anbietet. Gustl machte seiner Mutter Vorwürfe, dass er unter dem Tratsch der Kaisermühlner leide, die behaupten, Gitti würde mit einem Schwarzafrikaner liiert sein.
  • Dr. Pölzl findet den tagelang verschwundenen Franzi auf der Donauinsel. Ein Unbekannter lässt den verängstigten Zurückgebliebenen daraufhin in die psychiatrische Klinik einweisen, als seine Schwester Lena nicht zuhause ist. Renate Schoitl entdeckt schließlich, dass die verzweifelte Lena selbst diese Maßnahme aus Angst um ihren Bruder gesetzt hat. Die Politikergattin behält dieses Geheimnis jedoch für sich.
  • Ehestreit bei den Leitners: Sabine hat von Buschis Machogehabe die Nase voll und droht mit ernsthaften Konsequenzen.

Gastrolle: Roberto Blanco als Dr. Ogobona, Josephus neuer Vorgesetzter.

5. Folge – Hof-Konzert

Handlung:

  • Liebeleien: Der, nach dem Rausschmiss aus der mütterlichen Wohnung, obdachlose Gustl Schimek lernt Nancy, die Kellnerin von Burschis und Renes Stammkneipe kennen, Hausbesorgerin Turecek wiederum hat es ein junger Roma/Sinti namens Joszy angetan, Pepi Schoitl bandelt mit Claudia Gneisser an, Josephus bittet Herrn Kudrnac um Hilfe, da er gerne Gitti Schimek näher kennenlernen würde.
  • Herr Kudrnac beginnt Franzi zu betreuen, um dessen Schwester Lena zu entlasten.
  • Burschi verdächtigt seine Frau der Untreue.
  • Ein Hoffest mit Grill, Musik und Miss-Wahl unter der Leitung der Roma und Sinti-Sippe Joszys findet statt.

Gastrolle: Fritz Hammel als Joszy Papai, Gideon Singer als dessen Vater und Roberto Blanco als Dr. Ogobona.

6. Folge – Der Abschied

Handlung:

  • Josephus und Gitti kommen sich endlich näher. Dr. Ogobona gesteht Gitti, dass er Wien schon bald wieder verlassen muss, Josephus kündigt daraufhin bei der UNO um mit Gitti in ihrer Kaisermühlner Wohnung zusammenzuleben.
  • Frau Kaiser kommt mit gegipstem Fuß in den Gemeindebau zurück und verrät das Liebesverhältnis zwischen Sohn Schoitl und Tochter Gneisser.
  • Tureceks Eifersucht führt dazu, dass sie von Joszy verlassen wird.
  • Sabine Leitner eröffnet ihre Töpfereiausstellung, obendrein kommt heraus, dass sie mit Dr. Pölzl ein Verhältnis hat. Burschi benimmt sich bei der Vernissage seiner Frau daneben, diese verlässt ihn darauf prompt. Danach macht Ines ihr Verhältnis mit Burschi offiziell.
  • Franzi ertappt die Krandiebe auf frischer Tat.
  • Bezirksrat Gneisser möchte Renate Schoitl zu einem Seitensprung überreden. Diese nützt die Situation geschwind und erzwingt Gneissers Zustimmung zur Beziehung der Sprösslinge.

Gastrolle: Roberto Blanco als Dr. Ogobona.

7. Folge – Der erste Kaisermühlner

Handlung:

  • Josephus zieht bei Gitti ein. Gitti erhält daraufhin anonyme Drohanrufe, Josephus Autoreifen werden aufgestochen und die Wohnungstüre der Beiden wird beschmiert.
  • Franzi und Herr Kudrnac finden einen ausgesetzten Hund, den sie "Bezirksrat" nennen und der ab dieser Folge zum ständigen Begleiter des Herrn Kudrnac wird.
  • Ein Skelett wird auf einer Baustelle entdeckt. Gneisser und Schoitl vermuten einen prähistorischen Fund und somit den "ersten Kaisermühlner".
  • Leopoldine Tureceks neueste Eroberung "Schurli" zieht in den Gemeindebau. Die Polizei verdächtigt diesen, die rassistischen Attacken gegen Gitti und Josephus begangen zu haben. Anfangs hält Turecek dies noch für eine bösartige Verleumdung der Frau Kaiser, doch als Burschi Schurli auf frischer Tat ertappt, wirft Turecek ihren Liebhaber enttäuscht aus der Wohnung.
  • Burschi wird Bademeister im Gänsehäufl, er möchte sich wieder von Ines trennen.
  • Renate Schoitl kehrt vom Heimaturlaub in die Donaustadt zurück, erwischt ihren Mann in Damenbegleitung und quartiert ihn darauf prompt ins Gästezimmer ein.

Gastrolle: Wolfgang Ambros als Baggerfahrer.

8. Folge – Drunter und drüber

Handlung:

  • Burschi tut alles um Ines loszuwerden. Sabine und er werden nun endlich geschieden, weiters lernt er beim Joggen Renate Schoitl kennen.
  • Gitti fährt auf Kur nach Bad Goisern. Josephus findet wieder Arbeit als Chauffeur, dennoch wird er abermals Opfer eines rassistischen Übergriffes, bei dem er verprügelt und der Dienstwagen ruiniert wird. Der Afrikaner wird daraufhin wieder entlassen.
  • Nancy arbeitet nun als Kellnerin in einem chinesischen Restaurant, sie erwartet ein Kind von Gustl.
  • Lena Mayerhofer wird von Halbstarken überfallen, René kommt ihr zur Hilfe.
  • Gneisser und Schoitl wollen ein "Grätzlmuseum" eröffnen und Kudrnac als Museumsdirektor anwerben, dieser willigt ein, aber nur unter der Bedingung, dass die zwei Provinzpolitiker Gitti zu einer neuen Arbeitsstelle verhelfen.
  • Ärger bei den Bezirksräten: Der Traum vom ersten Kaisermühlner zerschlägt sich, da der Skelettfund erst 50 Jahre alt ist. Auch der Nachwuchs macht Probleme: Claudia lehnt einen, vom Vater verschafften, Posten im Wiener Rathaus ab, außerdem ist sie von Pepi schwanger.

Gastrolle: Gerold Rudle als Skinhead.

9. Folge – Saure Wiesen'

Handlung:

  • Gneisser und Schoitl versuchen jeder auf eigene Faust für Gitti ein gutes Wort einzulegen, damit sie die Trafik in der Schüttaustraße übernehmen kann.
  • Pepi und Claudia suchen eine gemeinsame Wohnung, im Goethehof werden sie fündig.
  • Lena fühlt sich durch Renés Umwerbungen geehrt, ist aber wegen ihrer mangelnden Erfahrung mit Männern verunsichert.
  • Turecek führt ihre Nachfolgerin Koziber in die "10er-Stiege" ein.
  • Sabine ist von Dr. Pölzl verlassen worden und arbeitet nun bei einem anderen Arzt als Sprechstundenhilfe. Burschi bandelt derweilen mit Renate Schoitl an, während er ihr "Jogging-Unterricht" gibt.

10. Folge – Die Trafik

Handlung:

  • Gitti hat die Tabaktrafik übernommen. Gneisser ist böse auf Schoitl, da dessen Intervention Gitti zur Trafikantin gemacht hat und Gneissers Bemühungen fruchtlos geblieben sind, weiters ist Beiden die Beziehung ihrer Kinder noch ein Dorn im Auge. Renate Schoitl droht Gneisser damit, dass sie seine eindeutigen Avancen ihr gegenüber öffentlich macht, wenn er sich nicht wieder mit Schoitl versöhnt. Weiters organisiert sie eine Hütte für Herrn Kudrnac an der alten Donau.
  • Renés Annäherungsversuche sind endlich erfolgreich. Doch Franzi stört das junge Liebesglück, er ist eifersüchtig auf den neuen Freund seiner Schwester.
  • Josephus bekommt wieder ein Angebot als Fahrer zu arbeiten, Gitti möchte aber, dass er ihr in der Trafik hilft. Josephus entscheidet sich dazu, wieder zu arbeiten, die Beziehung zu Gitti leidet deshalb. Gitti braucht Hilfe in der Tabakwarenhandlung und überredet Lena sie zu unterstützen.
  • Burschi trainiert Renate selbst während seiner Arbeitszeit, er vernachlässigt daher seine Aufgabe derart, dass er als Bademeister gekündigt wird. Um von den Gerüchten über eine Affäre zwischen ihm und Renate abzulenken, flirtet Burschi mit Hausmeisterin Koziber.
  • Pepi flattert der "Einrückungsbefehl" ins Haus.
  • Das "Grätzlmuseum" wird eröffnet, allerdings ohne rege Teilnahme der Einwohner.

11. Folge – Das Glück ist ein Vogerl

Handlung:

  • Pepi rückt nach Baden ein, Claudia lässt eine Abtreibung vornehmen.
  • Herr Kudrnac hat ein Herzinfarkt und muss ins Krankenhaus. Burschi, Renate und die Mayerhofers betreuen einstweilen "Bezirksrat".
  • Frau Gneisser hat für Franzi ein Tagesheim mit Behindertenwerkstätte als Betreuungsplatz organisiert.
  • Gitti und Lena machen den Führerschein, um die neue Arbeitsaufgabe besser meistern zu können.
  • Burschi wird in einer Druckerei angestellt.

Gastrolle: Franz Buchrieser als Dr. Schneider und Roland Neuwirth und die Extremschrammeln als sie selbst.

12. Folge – Kein Baum wächst in den Himmel

Handlung:

  • René möchte, dass Lena zu ihm zieht, diese hat Bedenken wegen ihres Bruders.
  • Die Bezirksräte schmieden wieder Plänen: Sie möchten den althergebrachten Holzsteg auf der Alten Donau abreissen und eine Aluminiumbrücke errichten. Wilma Gneisser ist gegen diese Schnapsidee und sucht bei Turecek und Koziber um Unterstützung an. Gemeinsam werben sie auch Renate Schoitl als Mitstreiterin an und starten eine Bürgerbewerbung.
  • Sabine hat ein Rendezvous mit ihrem neuen Arbeitgeber, Dr. Schneider.
  • Gustl ist bei der Wirtschaftspolizei.
  • Im Viertel wird erzählt, dass Josephus Gitti betrügt. Josephus verlässt Gitti schließlich.
  • Renate hat genug von Erwins Untreue, sie zieht vorübergehend in das feine Hotel Intercontinental und verabredet sich dort mit Burschi. Die Beiden überlegen die Eröffnung eines Fitnesscenters.

Gastrolle: Franz Buchrieser als Dr. Schneider, Peter Uray als Bezirksvorsteher, Toni Böhm als Ober und Werner Sobotka als Portier.

13. Folge – Der Held von Kaisermühlen

  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • In Kaisermühlen wird die Bank überfallen. Franzi stellt todesmutig den Bankräuber, daraufhin wird er geehrt.
  • Joschi Täubler erscheint erstmals auf der Bildfläche. Der Rowdy war im Gefängnis, erzählt aber, dass er sich mehrere Jahre in den USA aufgehalten hat. Joschi möchte in Kaisermühlen ein Fitnesscenter eröffnen und quartiert sich kurzerhand in Burschis verlassener Wohnung ein, bis Sabine ihn hinauswirft. Er sucht bei Gneisser und Schoitl um Unterstützung für sein Fitnesscenter an, auch FPÖ-Politiker Vysloczil kreuzt seinen Weg, Joschi erkennt in ihm einen Zellengenossen.
  • Die Schoitls haben sich scheiden lassen, Renate ist mit Burschi nach Deutschland gezogen. Beide Figuren verschwinden somit aus der Serie.
  • Frau Schoitl senior zieht ins Blockhaus zu ihrem Sohn. Die erblondete Frau Turecek flirtet mit Erwin.
  • Lena ist schwanger.

Gastrolle: Klaus Rott als Polizeioffizier und Christian Schmidt als Bankräuber.

14. Folge – Bis dass der Tod Euch scheidet

Handlung:

  • Mutter Schoitl führt auch im Geschäft ihres Sohnes ein hartes Regiment, dieser möchte ihr Leopoldine Turecek zur Seite stellen. Doch damit ist die Frau Mama gar nicht einverstanden, Frau Kaiser lässt ihr einen Brief mit der Aufzählung der Verflossenen Tureceks zu kommen.
  • Gustl und Nancy heiraten. Ihr Ungeborenes wollen sie nach dem Mutterschutz bei Gitti unterbringen, da Nancy bei Gustl im Kommissariat arbeiten wird.
  • Auch Pepi und Claudia sollen vor den Altar treten, Mutter Schoitl versucht ihnen den Ehestand mit einer altmodischen Eigentumswohnung schmackhaft zu machen.
  • Alle guten Dinge sind drei: Bei René und Lena läuten ebenso die Hochzeitsglocken. So wie Gustl bittet auch René den alten Sebesta darum, dass er das Amt des Trauzeugen übernimmt.
  • In Kaisermühlen wird nun eine Triple-Hochzeit gefeiert. Bei der Hochzeitsfeier setzen bei Nancy die Wehen ein.

15. Folge – Wie aus dem Gesicht geschnitten

Handlung:

  • Nancy und Gustl bekommen einen Sohn, August Leopold Viktor, genannt Gusti. Taufpatin wird Koziber. Zum ersten Weihnachtsfest überrascht Gustl seinen Sprößling mit einer Glock-Pistole.
  • Vysloczil stellt Joschi als "Schweigegeld" einen Altbau für sein Fitnesscenter zur Verfügung. Letzterer beginnt sofort mit der Rekrutierung des zukünftigen Personals.
  • Ines hat einen neuen Freund, Abdul, ein Medizinstudent aus Ägypten.
  • Lena erleidet einen "abortus". Der Arzt befürchtet, dass sie nicht mehr Kinder bekommen kann.
  • Leopoldine Turecek fordert von Erwin Schoitl mehr "Emanzipation" von seiner Frau Mutter. Um den Weihnachtsabend mit Turecek verbringen zu können, verlässt Schoitl sogar früher als geplant das familiäre Weihnachtsessen, auch Pepi und Claudia nützen die erstbeste Gelegenheit um sich davonzumachen.

16. Folge – Partnerschaften

Handlung:

  • Kudrnac und Franzi empfangen Besuch aus Berlin-Kreuzberg. Sie wollen eine Partnerschaft der beiden Bezirke erwirken. Die Aufstellung einer Tafel führt zu einem Tumulte, in den Vysloczil, Gneisser und Schoitl verwickelt sind.
  • Joschi Täubler sucht Sportgeräte für sein Fitnesscenter, Erwin Schoitl bemüht sich um einen Kredit für ihn. Schließlich wird das Sportstudio eröffnet.

Gastrolle: Tini Kainrath als Besucherin im Fitnesscenter.

17. Folge – Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • In Gittis Trafik ist eingebrochen worden. Als der Täter erwischt wird, lernt Gitti den Kommissar Trautmann kennen.
  • Das Haus in der Schüttaustraße soll abgerissen werden. Gitti läuft also Gefahr ihre Tabakwarenhandlung zu verlieren.
  • Franzi ist im Bus beleidigt worden und verlässt seitdem die Wohnung nicht mehr. Gneisser und der Bezirksvorsteher organisieren einen Platz in einer Wohngemeinschaft für ihn.
  • Kudrnacs "Bezirksrat" wird eingeschläfert.
  • Schoitl schickt seine Mutter für 3 Wochen auf Kur nach Rappoltenkirchen um einige freie Tage mit Leopoldine Turecek zu genießen. Diese drängt ihn zur Heirat, während Mutter Schoitl auf Trennung der beiden besteht.
  • Claudia langweilt der Alltag: Sie und zwei Freunde experimentieren mit Kokain, Pepi ist skeptisch.
  • Joschi unterschreibt einen Mietvertrag bei Sabine Leitner.
  • Die Alleinerzieherin Irene Vesely zieht mit ihrer Tochter Birgit in die "Zehnerstiege".

Gastrolle: Tini Kainrath als Besucherin im Fitnesscenter, Monica Weinzettl und Thomas Maurer als Claudias Freunde.

18. Folge – Fasching

Buch: Ernst Hinterberger Regie: Harald Sicheritz

  • Joschi Täubler sucht Unterschlupf bei Kotziber.
  • René und Lena ziehen nach Floridsdorf um. Beide finden Arbeit bei "Ankerbrot".
  • Leopoldine drängt Erwin zur Heirat. Dieser versucht sie mit einer Einladung zum Opernball zu besänftigen.
  • Rudi entdeckt, dass Wilma eine Affäre mit einem Parteifreund hat.
  • Frau Kaiser bemerkt, dass die Neumieterin Vesely als Striptease-Tänzerin bei einer Peep-Show arbeitet.

19. Folge – Voll daneben

Buch: Ernst Hinterberger Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Rudi wird Abgeordneter im Wiener Landtag, Schoitl Mitglied in der Wirtschaftskammer. Beide fahren als Delegierte zu einer Verhandlungsrunde nach Budapest. Dort wollen sie sich ein Schäferstündchen mit zwei Prostituierten gönnen und werden prompt von diesen betäubt und ausgeraubt. Ihr "faux pas" wird auch noch fotografisch festgehalten und zu einem österreichweiten Skandal.
  • Gitti lernt einen Schweizer Dokumentarfilmer kennen, der einen Film über Kaisermühlen dreht. Bereitwillig hilft sie diesem, als sie jedoch bemerkt, dass der Film ganz Kaisermühlen diffamiert, streikt sie.

Gastrolle: Autor Ernst Hinterberger schlüpft erstmals in die Rolle des Herrn Naderer.

20. Folge – Träume sind Schäume

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Kudrnac sammelt Unterschriften gegen den Schweizer Dokumentarfilm.
  • Wilma will die Scheidung und zieht aus. Rudi verliert sein Mandat als Abgeordneter, selbst an seinen angestammten Posten im Stadtgartenamt kann er nicht zurückkehren, die Parteispitze versetzt ihn zur Bestattung.
  • Trautmann und Gitti treffen sich wieder.
  • Joschi versucht sich als Verkäufer von "California Ice-Cream", er wird Untermieter von Sabine, als diese die Wohnung selber benötigt, weil sich Dr. Pölzl von ihr trennt.
  • Gittis Trafik muss jetzt bald schließen, ein Angebot von Hermann Vysloczil eine neue Trafik zu bekommen, wenn sie Propaganda für die FPÖ macht, weißt Gitti brüsk zurück.

Gastrolle: Chris Lohner als Spaziergängerin, Roland Neuwirth als er selbst, Karl Ferdinand Kratzl als Totengräber.

21. Folge – Freud und Leid

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Kudrnac glaubt in einem Hund aus dem Wiener Tierschutzhaus seinen wiederauferstandenen "Bezirksrat" zu erkennen.
  • Auf Intervention eines Stammkunden bekommt Gitti die Trafik im Goethehof.
  • Abduls Eltern kommen zu Besuch. Frau Kaiser erzählt Unwahrheiten über das Liebesleben der beiden Schimek-Damen und Abduls Mutter verlangt deshalb, dass sich ihr Sohn von Ines trennt.
  • Pepi lässt sich von Claudia scheiden und zieht in sein altes Kinderzimmer, er lässt sich schließlich nach Moskau versetzen.
  • Joschis neueste Geschäftsidee ist ein Heiratsbüro.

Gastrolle: Sandra Kreisler als Buchhändlerin.

22. Folge – Die Kittelfalte

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Gitti und Trautmann kommen sich näher. Schließlich zieht Trautmann sogar bei Gitti ein.
  • Joschi und Sebesta eröffnen eine Heiratsvermittlung. Zwillingsschwestern, die einen Mann suchen, verlieben sich in Joschi und heften sich an seine Fersen.
  • Gneisser lauert Vesely vor deren Arbeitsstelle auf, diese versetzt ihm einen Korb.
  • Trautmann wird in die Brigittenau versetzt, da er nicht in dem Bezirk arbeiten darf, wo er wohnt. Er wird somit Gustls Vorgesetzter.
  • Für Gitti findet eine Geburtstagsüberraschung zum 50er im Schutzhaus statt, bei der auch die Extremschrammeln geladen sind.

Gastrolle: Erni Mangold als Prostituierte, Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln als sie selbst.

23. Folge – Wie im ewigen Leben

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Robert Henker zieht in den Gemeindebau.
  • Schoitl verliert seinen Wirtschaftskammerposten, auch sein Geschäft geht pleite.
  • Ines wird der Platz in der Wohnung zu eng. Sie bietet Sabine Leitner ein Tauschgeschäft an: Sabine kann Ines Posten in Gittis Trafik haben, dafür wird Ines Sabines Mitbewohnerin.
  • Gneisser bekommt Besuch von der ungarischen Prostituierten, die ihn in Budapest übers Ohr gehaut hat. Diese sucht um Asyl an und Gneisser erliegt wieder einmal seinen Trieben.
  • Claudia wird von den Schoitls aus der Wohnung geworfen und kehrt in den Gemeindebau zu Papa Rudi zurück.
  • Joschi zieht aus Sabines Wohnung aus und trifft auf einen alten Bekannten, den Unterweltkönig "King".
  • Das China-Lokal brennt aus. Der Wirt stirbt, Sebesta wird geborgen und in die psychiatrische Klinik "Steinhof" gebracht, dort bekommt er Besuch von einem Journalisten, der ihm anbietet für seine Zeitung zu schreiben.

Gastrolle: Eva Billisich als ungarische Prostituierte, Heinz Petters als Unterweltkönig "King".

24. Folge – Las Molinas Imperiales

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Gneisser und Schoitl wollen die Alte Donau überdachen und eine Freizeitanlage namens "Las Molinas Imperiales" (spanisch für "Kaisermühlen") errichten. Sebesta macht sich in seiner Kolumne darüber lustig, für die beiden Bezirksräte gibt es deswegen Ärger vom Bezirksvorsteher.
  • Sabine leidet unter Ines Lebensstil. Auch Ines fühlt sich nicht wohl und gesteht Trautmann, dass sie wieder bei Gitti einziehen möchte.
  • Aranca, die ungarische Prostituierte, möchte, dass Gneisser auch ihre Freundin bei sich einquartiert.
  • Trautmann feiert Geburtstag.
  • Frau Kaiser zeigt Kudrnac beim Jugendamt an, weil er Birgit sexuell belästigt haben soll. Es kommt heraus, dass Irene in der Peep-Show arbeitet. Der Bezirksvorsteher lässt die Anzeige schließlich fallen, als er erfährt, dass Kaiser die Antragstellerin ist.
  • Mutter Schoitl erleidet ein Herzinfarkt.
  • Joschi macht einen stattlichen Gewinn beim Pokern.

25. Folge – Schön wär's auf einer Insel

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Mutter Schoitl hat sich vom Herzinfarkt erholt.
  • Wilma wird versetzt, da die Ehefrau ihres Liebhabers eifersüchtig ist. Wilma trennt sich schließlich.
  • Joschi beginnt US-amerikanische Oldtimer zu verkaufen. Die Zwillingsschwestern wollen ihr Geld zurück.
  • Aranca hat ihre Kollegin, Ilona, und ihren Zuhälter, Hansi, zu Gneisser in die Wohnung gebracht. Claudia stört dies so sehr, dass sie zu ihrer Mutter zieht. Alle drei werden jedoch verhaftet.
  • Franzi stört Lenas und Renés Privatleben. Gitti rät Lena, wieder in den 22. Bezirk zurückzukehren, damit Franzi nicht so alleine ist. Daraufhin lässt sie sich in die Anker-Filiale nach Kaisermühlen versetzen.
  • Robert Henker und Irene Vesely verabreden sich.
  • Trautmann wird bei einer Festnahme verletzt.

Gastrolle: Andrea Eckert als Wilmas Arbeitskollegin, Ludwig Hirsch als Zuhälter Hansi, Wolfgang Pissecker als Lenas Vorgesetzter und Simon Schwarz als Einbrecher "Schurli".

26. Folge – Keiner ist mit Nichts zufrieden

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Koziber gewinnt eine Heimsauna und ein Solarium bei einem Telefonquiz.
  • Joschi inszeniert einen Unfall nach dem anderen, um an Geld zu kommen.
  • Kudrnac will eine Chronik über Kaisermühlen schreiben. Robert ist ihm behilflich.
  • Robert ist unsicher, weil Irene in der Peep-Show arbeitet. Er trennt sich von ihr.
  • "Mausi-Maus" Turecek und "Bärli-Bär" Schoitl fahren an den Wörthersee zu Schoitls altem Freund, Max Bauer. Schoitl versucht über seinen Freund an Geld zu kommen, dieser lässt ihn aber abblitzen.
  • Wilma möchte, dass Claudia wieder zu Rudi zieht.
  • Gustl und Nancy haben eheliche Probleme. Gitti und Trautmann überlegen, dass den Beiden Abwechslung gut tun könnte.

Gastrolle: Herwig Seeböck als Max Bauer, Erwins Freund.

27. Folge – Der Traumurlaub

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Gitti, Trautmann, Nancy und Gusti fahren nach Lignano auf Urlaub. Dort gibt sich Nancy einem Strandcasanova hin und hat ein schlechtes Gewissen.
  • Kaiser erpresst Joschi, da sie von seinen inszenierten Unfällen weiß, und zwingt ihn mit ihr ebenfalls nach Italien zu reisen. An der Grenze werden sie aufgehalten und Joschis Corvette wird beschlagnahmt, da sie als gestohlen gemeldet ist. Joschi macht sich aus dem Staub und Frau Kaiser fährt alleine weiter. Gustl bekommt einen anonymen Anruf von Frau Kaiser, die ihm erzählt, dass Nancy eine Männerbekanntschaft gemacht hat. Eifersüchtig machen sich Gustl und Joschi sofort ans Meer auf. In Lignano lässt sich Gustl davon überzeugen, dass ihm Nancy treu ist und aus Rache macht er Grenzpolizisten weiß, dass Frau Kaiser eine Drogendealerin ist.
  • Mutter Schoitl lernt einen verwitweten Hofrat kennen. Bei ihrem Rendez-Vous beim Heurigen, treffen sie Ines, die eine Beziehung mit dem verheirateten Vysloczil hat.
  • Die Ehe von Lena und René steht wegen der Belastung durch Franzi auf der Kippe.

28. Folge – Turbulenzen

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Koziber wird ihre Sauna endlich los. Sie findet Gefallen an Polizist Reini.
  • Ines möchte Robert als Freund gewinnen.
  • Täubler lässt wieder jemanden in seine Unfallfalle tappen, es handelt sich um Turecek. Täubler bespricht mit ihr seine neueste Idee von einem "Schnitzelgarten". Turecek möchte jetzt Geld von ihrem Lebensgefährten Schoitl, er soll eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen. Turecek linkt Täubler aber, in dem sie auf ihn als Partner verzichtet und die Idee alleine umsetzt.
  • Claudia liegt benommen im Hof.
  • Gustl wird suspendiert, da er mit einem Hofrat bei einer Razzia zu forsch umgeht. Der nächste inszinierte Unfall von Joschi trifft ihn, er ruft jedoch sofort seine Kollegen.
  • Kaiser lässt auffliegen, dass Vysloczil mit Ines liiert ist.

29. Folge – Leben und leben lassen

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Täubler wird wegen Versicherungsbetruges angezeigt. Er rettet Claudia vor Dealern, die sie vergewaltigen wollen und verhindert auch noch, dass sie sich eine Überdosis Heroin setzt.
  • Tureceks Personal fordert eine Lohnerhöhung, außerdem tauchen Marktaufsicht und Gewerbeamt auf.
  • Reini überlegt den Polizeidienst zu quittieren und wie Koziber als Hausmeister zu arbeiten.
  • Ines kassiert für ihren neuen Liebhaber Vysloczil die Mieten ein und erfährt dabei, welche schäbigen Wohnungen Vysloczil für teures Geld vermietet sowie, dass ihr Angebeteter verheiratet ist. Also verlässt sie ihn.
  • Turecek, Gitti und ihre Freundin zwingen Frau Kaiser die Verbreitung von Gerüchten zu unterlassen, anderenfalls würden sie ihren Job als Wahrsagerin dem Finanzamt melden.

30. Folge – Wer hoch steigt ...

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Franzi zieht zu Kudrnac. Sie planen eine Kampagne gegen die korrupten Kaisermühlner Politiker und hängen einen "Offenen Brief" auf. Plötzlich ist Franzi verschwunden.
  • Trautmann "begnadigt" Täubler, er lässt dessen Akte verschwinden, weil Täubler sich für Claudia so heldenhaft eingesetzt hat. Trautmann wird wohl auch an den Drogentod seiner eigenen 17-jährigen Tochter erinnert. Rudi möchte sich erkenntlich zeigen und verschafft Joschi einen Job als Fahrer für Bestattungen.
  • Claudia kommt in die Entzugsklinik, Wilma möchte wieder einziehen um Claudia eine funktionierende Familie bieten zu können.
  • Trautmann wird ein Lehrgang zum Abteilungsinspektor angeboten, er möchte allerdings nicht daran teilnehmen.
  • Sabine würde gerne Robert heiraten, Gitti versucht zu vermitteln und tatsächlich macht Robert Sabine einen Antrag.
  • Robert und Kudrnac arbeiten weiter an der Chronik über Kaisermühlen.
  • Mutter Schoitl ist entsetzt über Erwins Tätigkeit als Geschäftsführer im Restaurant seiner Lebensgefährtin.

Gastrolle: Vera Russwurm als sie selbst.

31. Folge – Ein Stern wird geboren

32. Folge – Das Drittel-Millennium

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Harald Sicheritz

Handlung:

  • Kudrnac plant eine Dreihundertfünfundzwanzigjahrfeier für Kaisermühlen ("Drittel-Millenium"). Die Bezirksräte sind sich ausnahmsweise einig und wollen eine Mühle zu diesem Jubiläum errichten. Bei der Feier hat René einen erfolgreichen Gesangsauftritt und interpretiert gemeinsam mit Gitti Schimek das Titellied "Kaisermühlen Blues", das die Serie sonst in der instrumentalen Version eröffnet.
  • Gneisser arbeitet in der "Zukunftswerkstätte" des Wiener Landtages.
  • Reini und Koziber treten vor den Traualtar. Als Ehefrau eines Polizisten fühlt sich Koziber nicht mehr in der Lage als Hausmeisterin zu arbeiten, sie bietet Ines ihren Posten an. Ines fühlt sich gefrotzelt und beschließt nach Tirol zu gehen um als Kellnerin zu jobben.
  • Claudia wird aus der Entzugsklinik entlassen, kaum schreitet sie durch das Tor, wird sie schon von einem Radfahrer niedergefahren. Im Spital bekommt sie Besuch von Pepi.
  • Joschi Täubler hat für René eine Band, "The T(r)anz Danubiens", organisiert.
  • Erwin macht Leopoldine einen Heiratsantrag, diese erbittet sich Bedenkzeit.
  • Franzi fühlt sich vernachlässigt und beginnt wieder als "Fünfer" zu fahren.

Gastrolle: Günther Paal als Mitarbeiter in der Zukunftswerkstätte, Regisseur Harald Sicheritz tritt als Bassist der "The T(r)anz Danubiens" in Erscheinung.

33. Folge – Das Amulett

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Eine indische Familie zieht in die Wohnung der verstorbenen Frau Pippal.
  • René fährt zu einem Konzert in "Öd im Winkel", es floppt. Zurück in Wien wird er von einer Agentur als Wienerliedsänger unter Vertrag genommen und lässt Manager Joschi fallen.
  • Reini ist nach Floridsdorf versetzt worden, sein Kollege erhält nun eine neue Partnerin (Ulla Weigerstorfer).
  • Gitti wird der entzündete Blinddarm entnommen, die neue indische Mitbewohnerin schenkt ihr auf dem Weg ins Spital ein Glücksamulett.
  • Irene Vesely verlässt die Peep-Show und wird Briefträgerin.
  • Für Turecek und Schoitl läuten die Hochzeitsglocken, Gneisser und der Herr Bezirksvorsteher sind Trauzeugen.
  • Pepi und Claudia beschließen Freunde zu bleiben.
  • Gitti verdächtigt Trautmann eine Affäre mit ihrer Krankenschwester zu haben, dabei ist er rein dienstlich unterwegs.

34. Folge – Guter Hoffnung

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Reini quittiert den Polizistendienst und wird Privatdetektiv.
  • Obwohl erst seit kurzem verheiratet bandelt Erwin mit der Serviererin im "Schnitzelplatzl" an, während Leopoldine mit einem anderem Mann im Stundenhotel verschwindet. Gitti und Trautmann begegnen Erwin schließlich noch in der Stadt mit einer Blondine.
  • Joschi trifft eine wohlhabende, junge Witwe am Friedhof.
  • René singt erstmals beim Heurigen, Gitti stimmt spontan ein Duett mit ihm an.
  • Ines kehrt aus dem "heiligen Land" zurück, sie gesteht Trautmann, dass sie vom Bruder ihres Chefs vergewaltigt wurde.
  • Robert macht Sabine nun nochmals im Prater einen Heiratsantrag.
  • Sebesta verliert seine Kolumne.

35. Folge – Gottes Mühlen

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Ines zeigt den Vergewaltiger an und lässt den Fötus abtreiben.
  • Claudia und Pepi schmieden Zukunftspläne. Claudia interessiert sich für einen Job bei "Humana". Pepi richtet es ein, dass Frau Kaiser seine neue Stiefmutter mit ihrem Liebhaber sieht und sofort Mathilde Schoitl, verehelichte Gampernig, benachrichtigt.
  • Die junge Witwe, die Joschi kennengelernt hat, ist Zahnärztin und behandelt ihn. Noch am Behandlungsstuhl verabreden sich die beiden, es treffen aber intellektuelle Welten aufeinander, so kommt Joschi in den Genuss seines ersten Burgtheaterbesuches.
  • Schoitl macht den Liebhaber von Leopoldine ausfindig. Es handelt sich um einen Parteigenossen von Gneisser, Albin Stamberger.

36. Folge – Neue Verhältnisse

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Gitti ruft einen Kaisermühlner Frauenklub zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch ins Leben.
  • Kudrnacs Chronik über Kaisermühlen ist fertig, er sucht nun einen Verlag.
  • Sebesta wird aus Steinhof entlassen.
  • Trautmann verhaftet einen langgesuchten Mädchenhändler, die angebotene Beförderung lehnt er großzügig zu Gustls Gunsten ab und versucht auch noch Ines einen Job in der Polizeiverwaltung zu verschaffen.
  • Claudia nimmt eine Stelle bei "Humana" an. Pepi heuert in Vysloczils Immobilienbüro an, sein Vater wirft ihn daraufhin aus dem Haus und Pepi sucht um Asyl bei den Gneissers an.
  • Reini beschattet Erwin Schoitl und wird von dessen Liebhaberin verprügelt.
  • Rudi und Wilma finden wieder zusammen.

37. Folge – Der Fremde

Handlung:

  • Die Ehe Turecek-Schoitl steht auf der Kippe: Durch Beichte und Buße gereinigt, wollen die beiden einen Neuanfang versuchen.
  • Ein Fremdenlegionär treibt sich in Kaisermühlen herum. Schließlich stellt sich heraus, dass der Unbekannte Gittis leiblicher Vater ist.
  • Zwischen Joschi und der jungen Witwe, Inge, wird es ernst. Joschi verliert seine Stelle bei der Bestattung.
  • René bekommt ein Engagement als Wienerliedsänger bei einem Heurigen in Györ.
  • Der Frauenclub tagt das zweite Mal. Frau Kaiser zeigt diesen wegen Steuerhinterziehung an.

38. Folge – Das vierte Gebot

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Gneisser fährt im Auftrag der "Zukunftswerkstatt" nach Györ.
  • Sebesta wird Jugendtrainer des FC Kaisermühlen.
  • Pepi kündigt bei Vysloczil, als er bemerkt, dass dieser ihn ständig ausnutzt. Vater Schoitl möchte sich mit seinem Sohn versöhnen.
  • Robert und Sabine heiraten.
  • Ines bekommt auf Trautmanns Vermittlung eine Stelle im Kommissariat.
  • Gitti ist ihrem Vater gegenüber reserviert.

39. Folge – Wer will mich

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Wahlkampf in Kaisermühlen: Vysloczil hat erfolgreich das Bezirksrätewahlergebnis angefochten. Nun sind alle Parteien erneut auf Stimmenfang. Kudrnac kandidiert mit einer eigenen Liste. Als die Wahlergebnisse schließlich gezeigt werden, gibt Gittis Fernseher den Geist auf.
  • Nancys Schwangerschaft hat sich als Fehlalarm erwiesen. Trotzdem möchte sie weiteren Nachwuchs bekommen, Gustl streikt jedoch.
  • Claudia bewirbt sich für einen Arbeitsplatz in Afrika. Irene Vesely besucht einen Massagekurs.
  • Sebesta möchte wieder zurück nach Steinhof.

Gastrolle: Jazz Gitti als Alkoholikerin.

40. Folge – Alles Walzer

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Sämtliche Kaisermühlner fahren zum Tanzen auf ein Donauschiff. Dort treffen Gitti und Rudi auf Hilde Hawlicek, mit der sie gemeinsam bei den Roten Falken waren. Frau Kaiser stellt ihre geschickten Tanzkünste unter Beweis.
  • Rene kommt mit zerschundenem Gesicht aus Györ zurück. Das ungarische Heurigenlokal ist von der Mafia demoliert worden.
  • Sebesta tut alles, um nach Steinhof zurückgeschickt zu werden.
  • Franzi hilft einer gehbehinderten, jungen Frau, Sandra, und verliebt sich in diese.
  • Joschi macht Geschäfte mit Russen.
  • Ines hat ein Rendez-vous.

Gastrolle: Jazz Gitti als Alkoholikerin. Hilde Hawlicek als sie selbst, sie wird als alte Freundin von Gitti und Rudi dargestellt.

41. Folge – Undank ist der Welten Lohn

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Rudi verschafft Pepi einen Posten im Rathaus und schreibt ihn bei der SPÖ ein.
  • Die Präsentation von Kudrnacs Kaisermühlner Chronik findet statt.
  • Gittis Vater wird abgeschoben, da er wegen eines Einbruches verhaftet wird.
  • Pepi und Claudia sollen die alte Wohnung der Henkers bekommen, doch Claudia gesteht Pepi, dass sie nach Mozambigue gehen möchte.
  • Trautmann droht Pipsi.
  • Vesely kündigt bei der Post und bietet Hausbesuche als Masseuse an.
  • Sebesta wird zurück nach Steinhof gebracht.

Gastrolle: Jazz Gitti als Alkoholikerin.

42. Folge – Es wär' so schön gewesen

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Die Henkers fliegen nach Gran Canaria.
  • Claudia reist nach Mozambique.
  • Vysloczil kündigt Schoitl-Turecek, da sie die Miete nicht bezahlt hat. Das "Schnitzelplatzl" schließt also. Schoitl wird nach dem Ende des "Schnitzelplatzls" von Humana angestellt.
  • Trautmann besucht einen Fortbildungskurs zum Abteilungsinspektor.
  • Gneisser und Schoitl lassen eine Ampel aufstellen. Diese wird jedoch an einem falschen Platz errichtet. Beide werden deshalb vom Bezirksvorsteher gerügt.
  • Gneisser wird ins Wasserwerk versetzt.

Gastrolle: Wolfgang Ambros als Joschis Kartenfreund.

43. Folge – Aufsteiger

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • Schoitl wechselt wieder seinen Beruf, er kontrolliert jetzt Pornofilme bei der Katholischen Filmkommission.
  • Auch Pepi hat einen neuen Arbeitsplatz beim "Sozialistischen Akademikerbund" gefunden.
  • Reini borgt sich "Bezirksrat" aus, um eine "Zielperson" am Hundeabrichtplatz zu observieren.
  • Ein Doppelgänger von Franzi verkehrt in Kaisermühlen.
  • Vysloczil bietet René das Kaisermühlner Schutzhaus zur Pacht an.
  • Trautmann wird ins Sicherheitsbüro zur Mordkommission versetzt.

Gastrolle: Jazz Gitti als Alkoholikerin.

44. Folge – Schlussakkord

45. Folge – Die heilige Johanna

  • Buch: Ernst Hinterberger
  • Regie: Erhard Riedlsperger

Handlung:

  • In der "Junggesellenbude" von Pepi und Erwin herrscht Chaos. Erwin überredet Putzfrau Suntil ihm auszuhelfen. Suntil trifft auf Trautmann und nimmt diesem das Versprechen ab, weder Schoitl noch jemand anderem, zu erzählen, dass sie einst kriminell war.
  • Joschi wird aus dem Gefängnis entlassen. So gleich macht er sich auf den Weg zu seiner Herzensdame, Inge, diese hat jedoch einen Amerikaner kennengelernt und setzt Täubler postwendend vor die Türe. Zusätzlich muss sich Joschi mit seinem Bewährungshelfer, Kuchenbäcker, herumärgern.
  • Sabine flirtet mit einem Surflehrer.
  • Nancy und Gustl bekommen eine Tochter, Leonore.
  • Sebesta ist auf Kurzbesuch in Kaisermühlen.

Gastrolle: Gerti Senger als Hebamme.

46. Folge – Lebenslügen

47. Folge – Auf krummen Linien

48. Folge – Immer diese Asiaten

49. Folge – Der Lauschangriff

50. Folge – Tiroler Gröstl

51. Folge – Der schwarze Engel

52. Folge – Missverständnisse

53. Folge – Provokationen

54. Folge – Die Liebe höret nimmer auf

90 min. Serienspezial: Das Jahrtausendbaby

55. Folge – Zarte Bande

56. Folge – Es tut sich was

57. Folge – Die Quereinsteigerin

Gastrolle: * Hermann Nitsch als er selbst.

58. Folge – Die Wallfahrt

59. Folge – Gewalt im Gemeindebau

60. Folge – Schatten

61. Folge – Neue Perspektiven

62. Folge – Venedig in Wien

63. Folge – Wenn einer eine Reise tut

64. Folge – Kaisermühlen wird immer sein

Trivia

Die Nachnamen der beiden Bezirksräte "Gneisser" und "Schoitl" gehen auf die wienerischen Verben "gneißen" und "schoiten" ("schalten") zurück, welche "verstehen" oder "kapieren" bedeuten. Damit soll wohl angedeutet werden, dass die zwei Politiker nicht gerade sehr auffassungsbegabte und pfiffige Köpfe sind. Auch die Figur des Herrn Naderer, gespielt vom Autor Ernst Hinterberger selbst, ist "wörtlich" zu verstehen. "Nadern" bedeutet "denunzieren" und stammt aus der Zeit des Biedermeiers.

Für Ausstehende sehr karikierend, für Wiener oder Österreicher, aber trotz des Widerspruches, üblich, ist auch, dass der Nachname des fremdenfeindlichen FPÖ-Politikers Hermann Vysloczil (Alfons Haider) auf einen, in Wien häufigen, tschechischen Migrationshintergrund hinweist.

Literatur

  • Ernst Hinterberger: Kaisermühlen Blues. Ein Wiener Roman, Deuticke, Wien 1994, ISBN 3-216-30068-4

Einzelnachweise

  1. Im Original:
    KAISER
    MÜHLEN
    BLUES
  2. a b Siehe DVD, u. a. dvd-forum.at, Sammlerstücke: Kaisermühlen Blues - Gesamt Ausgabe, abgerufen am 1. Mai 2010)

Weblinks