Kapuzinerkloster Gauenstein

Kapuzinerkloster Gauenstein (2007)

Das Kapuzinerkloster Gauenstein ist eine Außenstelle des Kapuzinerklosters Feldkirch in Schruns, Vorarlberg.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Geschichte

Gauenstein ist eine Anhöhe über einem steilen Felsen im Gaueserwald bei Schruns. Auf der Anhöhe ist seit Anfang 18. Jahrhundert eine Einsiedelei bekannt, welche im Jahre 1844 den Kapuzinern als Hospiz übergeben wurde.

Kirche Schmerzhafte Muttergottes

Im Jahre 1709 wurde eine Kapelle erbaut und 1721 geweiht, und im Jahre 1847 neu errichtet. Der Rechteckbau mit Satteldach hat einen niedrigen Mönchschor mit über dem Chor stehendem Glockenturm. Die Nordfassade hat ein Rundbogenportal unter einem Vorzeichen. Der Saalraum hat eine Flachdecke. Der Mönchschor ist ein quadratischer Raum mit Kreuzgratgewölbe.

Am Hochaltar ein Gemälde Schmerzhafte Maria von Johann Paul Scheiber um 1750 mit Figuren Judas Thaddäus und Josef von Franz Albertani aus 1931. Das Oberrelief Gottvater um 1750. Am linken Seitenaltar ein Altarbild Stigmatisierung des Franziskus von Josef Anton Bertle aus 1849. Die Kreuzwegstationen sind von Josef Anton Bertle aus 1849 und wurden von Jakob Bertle im Jahre 1899 restauriert. Im Mönchschor ist eine Figur Pieta von Albert Winkler.

Kapuzinerkloster

Bei der Kirche wurde in den Jahren 1853 bis 1854 ein Kapuzinerkloster errichtet und 1919 erweitert. Ummauerter Klostergarten mit Maschinenhaus und Stütze einer ehemaligen Materialseilbahn zum Talgrund.

Literatur

  • DEHIO-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Vorarlberg. Schruns. Kapuzinerklosterkirche Schmerzhafte Muttergottes, in Gauenstein. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1983, ISBN 3-7031-0585-2, Seite 371.
  • Hermann Sander: Der Gauenstein bei Schruns in Vorarlberg (1905)

Weblinks

 Commons: Kapuzinerkloster Gauenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.083759.9027222222222Koordinaten: 47° 5′ 2″ N, 9° 54′ 10″ O