Karin Hakl

Dieser Artikel beschreibt die österreichische Nationalratsabgeordnete; die Skirennläuferin ähnlichen Namens ist unter Karin Hackl zu finden.

Karin Hakl (* 7. November 1967 in Innsbruck) ist eine österreichische Juristin, Politikerin (ÖVP) und Abgeordnete zum Nationalrat.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Karin Hakl besuchte von 1974 bis 1978 die Volksschule in Innsbruck und im Anschluss das örtliche Bundesgymnasium Sillgasse, an dem sie 1986 die Matura ablegte. Hakl studierte nach der Matura Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck und schloss ihr Studium 1993 nach dem Verfassen einer 34-seitigen Diplomarbeit[1][2] mit dem akademischen Grad Mag. iur. ab. Von 1996 bis 2000 besuchte sie den Lehrgang für Europarecht in Schloss Hofen und erwarb 2003 den Master of Laws für Europarecht.

Hakl absolvierte zwischen 1993 und 1995 ihr Rechtspraktikum am Landesgericht Innsbruck und war von 1996 bis 2000 Prokuristin und Leiterin der Rechtsabteilung der „Brenner Eisenbahn GmbH“.

Politik

Karin Hakl ist seit 2002 Stellvertretende Obfrau des Österreichischen Wirtschaftsbundes im Bezirk Innsbruck-Stadt und war von 2002 bis 2005 Entwicklungspolitische Sprecherin der Österreichischen Volkspartei. Derzeit ist Karin Hakl Sprecherin für Forschung, Innovation und Telekommunikation der Österreichischen Volkspartei und Mitglied der österreichischen Delegation zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Karin Hakl ist seit dem 8. Februar 2000 Abgeordnete zum Nationalrat und hat in der XXIII. Gesetzgebungsperiode ein Mandat im Landeswahlkreis 7 (Tirol) inne. Sie ist Obfraustellvertreterin im Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie sowie im Verkehrsausschuss.

Im März 2012 kam Karin Hackl über ihre Wahlkampffinanzierung in die öffentliche Kritik. Ihr Wahlkampf im Jahr 2008, der zu ihrem Einzug als ÖVP-Telekomsprecherin in den Nationalrat geführt hat, soll mit 20.000 Euro von der Telekom Austria finanziert worden sein.[3] Im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Finanzierung ihres Wahlkampfes durch die Telekom Austria stellte Hakl am 27. März 2012 ihre Funktion als Telekomsprecherin der ÖVP ruhend. [4]

Auszeichnungen

Privates

Karin Hakl ist die Tochter einer Volkswirtin und Malerin und des ehemaligen Generaldirektors der Raiffeisen Landesbank Fritz Hakl. Sie hat eine jüngere Schwester und einen jüngeren Bruder.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Karin Hackl: Die Universitätsreform. Auswege aus der Krise. Der Versuch eines Reformkonzeptes. Diplomarbeit, Innsbruck: 1993, 34 Seiten (35 mit Deckblatt)
  2. Plagiate: Universität Innsbruck hinkt bei Kontrollen nach, Tiroler Tageszeitung, 13.03,.2011
  3. tirol.orf.at Hakls brisante Wahlkampfrechnung: http://tirol.orf.at/news/stories/2526240/. Abgerufen am 25. März 2012.
  4. derstandard.at Tiroler Politik im Fadenkreuz: http://derstandard.at/1332323951487/Jagd-und-Spenden-Tiroler-Politik-im-Fadenkreuz. Abgerufen am 27. März 2012.
  5. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952