Karl Baßler

Karl Baßler (* 13. April 1924 in Stuttgart) ist ein deutscher Politiker (NPD).

Leben

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre war Baßler, der von 1942 bis 1945 NSDAP-Mitglied war, als Unternehmensberater in Böblingen tätig.

Baßler gehörte von 1968 bis 1972 dem Baden-Württembergischen Landtag an. Er wurde für die NPD über ein Zweitmandat im Wahlkreis Böblingen gewählt. 1969/70 war er stellvertretender Vorsitzender der NPD-Fraktion. Im September 1971 wurde er aus der Fraktion ausgeschlossen und gehörte dem Landtag dann bis zum Ende der Wahlperiode als fraktionsloser Abgeordneter an.

Der Landtag wählte ihn zum Mitglied der vierten Bundesversammlung, die 1969 Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten wählte.

Er engagierte sich in der rechtsextremen Gesellschaft für Freie Publizistik.[1] Außerdem ist er Mitglied im sudetendeutschen Kulturverein Witikobund, stellvertretender Vorsitzender der Notgemeinschaft für Volkstum und Kultur und Referent bei der rechtsextremen Berliner Kulturgemeinschaft Preußen. Später arbeitete er auch wieder in der NPD mit, so kandidierte er 2009 für diese Partei zum Kreistag des Landkreises Böblingen.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ARD-Sendung Panorama vom 5. Februar 1998, abgerufen am 11. Dezember 2010.
  2. Ergebnis der Kreistagswahl bei bb-live.de, abgerufen am 11. Dezember 2010.