Karl Benedikt von Bremer

Karl Benedikt von Bremer (* 1724 in Stockholm) war ein königlich-preußischer Obrist und Chef des Garnisonsregiments Nr.8.

Leben

Die Familie Bremer war hannöverscher Adel. Er ging 1756 in preußischer Dienst nachdem er zuvor in hannöverischen, pfälzischen und bayrischen Diensten stand. Während des siebenjährigen Krieges war Mitglied der Freiregimenter Wunsch und Le Noble. In dieser Zeit konnte er sich besonders im Gefecht in Pasewalk auszeichnen. 1761 bekam er als Major im Freiregiment Wunsch den Pour le Merite. Er geriet 1761 bei Ebeleben in Gefangenschaft, in der Schlacht bei Landeshut wurde er so schwer verletzt, das er unter den Toten liegen blieb. Er wurde aber trotzdem gerettet und wieder hergestellt. Am 11. Januar 1758 wurde er im Regiment Le Noble Major und im November 1769 Oberstleutnant. Am 23. Februar 1772 wurde er Oberst und übernahm das Regiment. Mit Beginn des bayrischen Erbfolgekrieg 1778 ging er in Pension und zog sich auf das Gut Sommerfeld zurück. 1787 erhielt er von König Friedrich Wilhelm II. zudem ein Gnadengehalt.

Er war mit einer Frau bürgerlicher Herkunft verheiratet.

Literatur

  • Anton Balthasar König, Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, Band 1, S. 260,Digitalisat